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Ex-EHCer Hospelt lässt Adler einfliegen

EHC Wolfsburg Ex-EHCer Hospelt lässt Adler einfliegen

Der Außenseiter saß vorm Fernseher, schaute zu, wer ihm ins Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft folgt. Trainer Pavel Gross  und Co-Trainer Mike Pellegrims von EHC Wolfsburg machten sich gestern Notizen bei der Übertragung des Spiels der Adler Mannheim.

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Ein Ex-EHCer lässt die Adler einfliegen: Kai Hospelt (kleines Bild, r.) schoss Mannheim gestern ins Halbfinale. Sein Team ist Wolfsburgs Gegner. Die Heimspiele könnten voll werden, der Vorverkauf lief schon gut, bevor der Gegner feststand.

Quelle: Photowerk (1) / Imago 19229452

Es war spannend, dann war perfekt: Die Adler fliegen in Wolfsburg ein. Der Ex-Wolfsburger Kai Hospelt schoss Mannheim ins Halbfinale gegen seinen Ex-Klub.

Das Halbfinale beginnt am Freitag. Der EHC hat sicheres Heimrecht am Sonntag (14.30 Uhr) und am Gründonnerstag.

Kann noch einmal so ein Husarenstück wie vor zwei Jahren gelingen, als der EHC den Ersten Mannheim rauswarf? Gross und Pellegrims werden Schwachstellen ausgemacht haben. In der Hauptrunde konnte Wolfsburg den Spitzenreiter zweimal besiegen.

Der Vorverkauf für das erste Heimspiel lief prima an. Volle Ränge hat sich die Mannschaft verdient, der erneute Marsch ins Halbfinale (zum dritten Mal in Folge) könnte zusätzlichen Schub für die Fanszene bringen. Die neue Fankurve wurde gut angenommen. Manager Charly Fliegauf: „Wer auf der Geraden bleiben will, soll dort bleiben, aber junge Leute wollen Spaß, wollen Krach machen, wir müssen auch für junge Leute sexy sein. Die Kurve ist für eine Fan-Basis wichtig.“ Seit Wolfsburgs Anhänger die ehemalige Gäste-Kurve nutzen, wurden alle Heimspiele gewonnen.

Ein Wolfsburger freut sich besonders: EHC-Keeper Felix Brückmann. Der war sich vorher sicher: „Die Adler werden kommen“. Er kam von ihnen zu dieser Saison nach Wolfsburg, wo er nun in Top-Form spielt. Gegen München war er einer der Schlüssel-Spieler, nun will er auch gegen den Ex-Klub zum Faktor werden.

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