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Europa-Tour vor dem Ende: Grizzlys unterliegen Zürich 1:4

Eishockey - CHL Europa-Tour vor dem Ende: Grizzlys unterliegen Zürich 1:4

Wolfsburg. Die Europa-Tour der Grizzlys Wolfsburg steht vor dem Ende. In der Runde der letzten 32 in der Eishockey-Champions-League setzte es am Dienstag in der Eis-Arena gegen die Zürich Lions ein 1:4 (0:2,1:1, 0:1). Nur Brent Aubin traf.

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Der Anfang vom Ende: Die ZSC Lions bejubeln das 1:0 in Wolfsburg, gewannen bei den Grizzlys mit 4:1.

Quelle: Britta Schulze

Es müsste schon sehr gut laufen, damit das Team von Trainer Pavel Gross im Rückspiel bei den abgebrühten Schweizern den Einzug ins Achtelfinale schafft. Vor 1700 Zuschauern war der Spitzenreiter der Eliteklasse des Nachbarlandes eine Nummer zu groß.

Immer diese frühen Heim-Gegentore! Wie zuvor in der DEL gegen München, Mannheim und Berlin lag Wolfsburg auch am Dienstag früh zurück. Gleich der erste kleine Fehler wurde bestraft. Die Grizzlys ließen sich aber wie am Sonntag gegen Berlin davon nicht irritieren.

Das Spiel, bei dem Markenvertriebs-Chef Jürgen Stackmann als Vertreter des neuen Hauptsponsors VW seinen Antrittsbesuch machte, war anfangs schnell und gut. Wolfsburg hatte Chancen, verzog aber einiges und nutzte zwei Powerplay-Situationen nicht. Die Gäste, die durchschnittlich größer sind und etliche ehemalige NHL-Spieler in ihren Reihen haben, verlegten sich auf Konter, kamen blitzschnell, wenn Wolfsburg offensiv zu viel riskierte.

Wie Powerplay geht, zeigten sie in der 18. Minute. Brutal zwingend spielten sie den schwedischen Vizeweltmeister Mattias Sjögren frei - 2:0. Ärgerlich: Fabio Pfohl tanzte sich kurz darauf durch die ZSC-Abwehr, lockte Keeper Lukas Flüeler auf den Boden - und traf dann den Pfosten.

Im zweiten Abschnitt wurde es noch ärgerlicher. Wolfsburg investierte viel, kam aber kaum durch. Im Powerplay klappte es immehrhin. Aubin fälschte zum 1:2 ab. Es war für die Katz. Nur 13 Sekunden später stellte Robert Nilsson den alten Abstand wieder her. Pfohl hatte im eigenen Drittel einen kapitalen Fehlpass gespielt.

Ärgerlich ging es weiter. In Unterzahl holte Gerrit Fauser einen Penalty heraus. Genau auf die gleiche Art wie am Sonntag gegen Berlin - und erneut verschoss ihn der Nationalstürmer.

Ansonsten hätte sich Wolfsburg vielleicht noch einmal aufbäumen können. So blieb die Anfeuerung von Gross („Ihr müsst mehr schießen!“) ohne Ertrag.

In der Schlussphase schwächten sich die Grizzlys zudem noch durch Strafen in Serie, was die Lions zum 4:1 nutzten. Ein Ergebnis, das Wolfsburg nur noch theoretische Chancen aufs Weiterkommen im Rückspiel lässt.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles versucht gegen ein europäisches Top-Team“, sagte Gross. „Vielleicht war es zu hoch. Wir haben im letzten Drittel drei Alleingänge nicht genutzt.“ Der Wolfsburger Trainer stellte aber mit Blick aufs Rückspiel auch fest: „Wir müssen mehr Zweikämpfe gewinnen!“

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