Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
„Es nicht geschafft zu haben, ist bitter!“

Eishockey „Es nicht geschafft zu haben, ist bitter!“

Gegen die Beton-Haie (nur sechs Gegentore im Viertelfinale) musste Wolfsburg gestern in die Verlängerung. Oder besser: Der EHC erkämpfte sie sich. In einem Spiel, in dem beide Mannschaften an die Grenze gingen. In Spiel fünf binnen acht Tagen. Doch kurz nach 23 Uhr war die Saison für den EHC vorbei. „Es nicht geschafft zu haben, ist bitter“, sagte Routinier Sebastian Furchner.

Voriger Artikel
Lachen heute wieder die Haie?
Nächster Artikel
Um 23.03 Uhr war für den EHC die Saison vorbei

Wolfsburger Eishockey-Frust: Für den EHC ist die Saison nach dem 1:2 gestern Abend in Köln vorbei.

Quelle: Digitalfoto Matthias

Matt Dzieduszycki hatte die Verlängerung mit seinem Kracher in den rechten oberen Torwinkel erzwungen. „Guter Schuss!“, jubelte Verteidiger Benedikt Kohl. Vorausgegangen war ein ähnlicher Fehler wie beim 0:1. Das war bezeichnend fürs Spiel, in dem beide Mannschaften sich bekämpften, bearbeiteten, sich auch einige Fights lieferten, die aber nie ausarteten. Und in dem sich beide Mannschaften Fehler leisteten.

Überragend war Wolfsburg in Unterzahl. Und die musste der EHC oft überstehen. Selbst TV-Experte Tino Boos, früher Haie-Spieler, meinte: „Bevorteilt wird Wolfsburg nicht.“

„Im Penaltykilling haben wir gut gearbeitet, aber es kostet Kraft“, sagte Manager Charly Fliegauf. „Aber der Ausgleich hat uns Luft gegeben“, freute er sich nach Ende der regulären Spielzeit. Der EHC hatte in der ersten Verlängerung erstmal die besseren Beine, machte sein Versprechen wahr, verzweifelt zu kämpfen. Der Kampf ging in die zweite Verlängerung. Marcel Ohmann entschied sie in der 83. Minute. Enttäuschung stand in den Gesichtern, Coach Pavel Gross geigte den Unparteiischen die Meinung. Aber es war vorbei.

  • Die Abschlussparty mit den Fans steigt am morgigen Samstag (18.30 Uhr) im kolumbianischen Pavillon am Allersee.

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel