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Erst Ingolstadt, dann Mannheim: Grizzlys gehen ins Wechselbad

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Erst Ingolstadt, dann Mannheim: Grizzlys gehen ins Wechselbad

Wolfsburg. Wechselbad-Wochenende für die Grizzlys. Womöglich zittern heute die Spieler des ERC Ingolstadt. Denn um 19.30 Uhr beginnt ihr Eishockey-Spiel gegen Vizemeister Wolfsburg. Die Grizzlys sind ihr Angstgegner in der Saturn-Arena. Am Sonntag (16.30 Uhr) hat Wolfsburg dann Heimrecht - gegen seinen Angstgegner: die Adler Mannheim.

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So darf es wieder sein: Mark Voakes (r.) trifft gegen Mannheim. Im Februar gelang ein Sieg, am Sonntag (16.30 Uhr) sind die Adler wieder in Wolfsburg. Problem: In der Eis-Arena waren die Adler in der jüngsten Vergangenheit bärenstark.

Quelle: Boris Baschin

Die Bilanz in Ingolstadt ist krass: Acht Partien gewann Wolfsburg dort, holte dabei 22 von 24 möglichen Punkten. Vielleicht, weil Wolfsburg dort immer hellwach ist. Das hatte zuletzt gegen München gefehlt, das war Thema, das wird heute nötig sein. Denn Ingolstadt zählt zu den Mitfavoriten. Grizzlys-Trainer Pavel Gross warnt: „Läuferisch sind die unter den Top Drei, Top Vier der Liga.“ Sein eigenes Team würde er läuferisch um Platz sechs ansiedeln, ergänzt aber, dass man an guten Tagen auch mit den Top-Teams mithalten kann.

Mit Ex-Grizzly John Laliberte, Brandon Buck und Zugang Darryl Boyce hat der Meister von 2014 vorn Schlagkraft, vor allem aber, so Gross, „einen tiefen Kader und eine starke deutsche Fraktion.“ Alte Bekannte wie die Ex-Wolfsburger Benedikt Schopper und Benedikt Kohl hinten oder Thomas Oppenheimer, Martin Buchwieser und Thomas Greilinger im Angriff. „Diese Stürmer können allein Spiele entscheiden“, so Wolfsburgs Trainer. Mit Timmy Samuelsson hat Ingolstadt einen schwedischen Trainer.

Wie Wolfsburg hat Ingolstadt drei Punkte, gewann gegen Schwenningen 4:0 und kassierte in Straubing elf Sekunden vor Schluss den K.o. zum 2:3.

Mannheim geht es noch ein wenig schlechter. Der Titelaspirant hat noch keinen Punkt, unterlag daheim Köln mit 0:2 und hatte zuvor in Krefeld eine 2:0-Führung vergeigt und 3:4 verloren. Mit dem Ex-Hamburger David Wolf und dem NHL-erfahrenen Verteidiger Aaron Johnson kamen zwei Hochkaräter. Einen dritten, Chad Kolarik, brachte Trainer Sean Simpson von seinem Ex-Klub Kloten Flyers mit. Der US-Amerikaner spielt schon lange in Europa - mit guter Quote. Die Adler verloren ihr letztes Gastspiel im Februar in Wolfsburg mit 0:2. Sechs der acht jüngsten Partien in der Eis-Arena gewannen allerdings die Adler. Die Spiele sind meist hoch spannend.

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