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Erst 3:1, dann 3:4! Grizzlys verlieren in Mannheim

Eishockey: Zwei Hisey-Assists für Wolfsburg Erst 3:1, dann 3:4! Grizzlys verlieren in Mannheim

Der Höhenflug der Adler Mannheim endete auch gegen die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg nicht: Trotz zwischenzeitlicher 3:1-Führung der Wolfsburger gewannen die Hausherren am Sonntag ihr zehntes Spiel in Folge, sind seit 17 Partien ungeschlagen und kletterten mit dem 4:3-(1:3, 2:0, 1:0)-Erfolg an die DEL-Spitze.

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Das Finale der großen Chad-Kolarik-Show! Mannheims Stürmer (l.) überwindet hier Grizzlys-Keeper Felix Brückmann zum 4:3, schnürte damit einen Dreierpack.

Quelle: PIX-Sportfotos/Michael Ruffler

Mannheim. Die Gäste verloren damit auch das vierte Saisonduell mit den Adlern.

Dabei legten die Grizzlys stark los: Brent Aubin brachte sein Team in Überzahl in Führung, keine zwei Minuten später sorgte Mannheims David Wolf allerdings schon für den Ausgleich. Davon ließ sich Wolfsburg jedoch nicht beeindrucken, schlug durch Mark Voakes, der ebenfalls im Powerplay traf, und Tyson Mulock doppelt zurück. Stark: Neuzugang Rob Hisey punktete auch in seinem zweiten Spiel als Grizzly, assistierte jeweils bei Aubins und Voakes‘ Treffern.

Der zweite Durchgang verlor dann jedoch an Tempo, die Adler versuchten aber mehr als zuvor und rückten dank Chad Kolarik auf 2:3 heran - doch das war nur der erste Akt der Kolarik-Show: Mannheims Torjäger versenkte die Scheibe nur etwas mehr als eine Minute später erneut. Kurz vor Drittelende erhöhte Garrett Festerling fast auf 4:3, nach Videobeweis war aber klar, dass die Scheibe nicht drin war.

Nach einer Strafe wegen Hakens gegen Christoph Höhenleitner Ende des Mitteldrittels ging Wolfsburg in Unterzahl in den Schlussabschnitt, konnte sich aber auch dann behaupten, als nach deren Ablauf auch noch Armin Wurm vom Eis musste. Die Grizzlys schienen defensiv wieder sicherer zu werden, doch Kolarik nutzte einen Querpass von Mathias Plachta vor dem Tor von Felix Brückmann zu seinem dritten Treffer des Tages und die Führung für die Adler. Obwohl die Gäste am Ende alles nach vorn warfen und sogar bei Vier gegen Vier Brückmann für einen fünften Stürmer vom Eis nahmen, reichte es trotz viel Druck und einiger Chancen nicht mehr zu Zählbarem.

Durch die 2:5-Niederlage des EHC München bei den Iserlohn Roosters übernahm Mannheim mit dem Sieg die Tabellenspitze. „Darum kämpfen wir seit 49 Spielen“, freute sich Dreifach-Torschütze Kolarik. Auf der anderen Seite war die Stimmung natürlich schlechter. „Wir haben ärgerlich verloren“, befand Brückmann. „Es war wieder eng bis zum Schluss. Wir hatten ein gutes erstes Drittel mit zwei Powerplay-Toren, aber Mannheim ist extrem offensivstark.“ Für die verbleibenden drei Hauptrunden-Partien haben die Wolfsburger aber noch Motivation, versicherte Brückmann: „Wir wollen Platz fünf ergattern und dafür kämpfen, die nötigen Punkte zu holen.“

Von Yannik Haustein

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