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Endstation Endras: Grizzlys verzweifeln am Adler-Torwart

Eishockey – DEL: Wolfsburg unterliegt Mannheim Endstation Endras: Grizzlys verzweifeln am Adler-Torwart

Solche Niederlagen tun weh! Da machten die Grizzlys am Freitag ihr bestes Spiel seit Wochen, boten vor den dank einer Freikarten-Aktion gut gefüllten Rängen (3150 Zuschauer) alles, was das Herz begehrt. Nur eines nicht: ein Tor! Und so unterlagen sie im Eishockey-Erstligaspiel gegen die Adler Mannheim mit 0:1 (0:0, 0:1, 0:0).

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Und wieder nichts: Sebastian Furchner scheitert an Dennis Endras im Mannheimer Tor.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Mannheim hatte den besseren Beginn, schnürte Wolfsburg kurz ein. Doch dann gab es endlich wieder Grizzlys-Hockey, weitaus höheres Niveau als noch am Mittwoch gegen Straubing, als aber mit 4:1 das Ergebnis gestimmt hatte. Die Adler hatten nirgendwo mehr Raum, das Team von Trainer Pavel Gross spielte schnörkellos nach vorn, fuhr die Checks zu Ende und hatte Chancen. Dennis Endras im Mannheimer Kasten war aufmerksam, aber nicht immer sicher. Er ließ einige Schüsse prallen, doch die Nachschüsse brachten die Grizzlys auch nicht unter. Etliche Male schossen sie knapp vorbei. Und Pech war auch dabei. Robbie Bina traf nur den Pfosten. Im zweiten Drittel waren die Gäste etwas stärker, David Wolf hätte treffen können, Danny Richmond tat es. Ein scheinbar harmloser Schuss von der blauen Linie war drin. Offenbar hatte Felix Brückmann den Puck zu spät gesehen.

In der Schlussphase des zweiten Drittels zeichnete sich dann ein spezieller Zweikampf endgültig ab: Grizzlys gegen Endras. Der Nationalkeeper zog Fabio Pfohl, Patrick Seifert, Sebastian Furchner und Tyler Haskins nacheinander den Zahn.

Im Schlussabschnitt erhöhte Wolfsburg den Druck, doch das Spielchen lief weiter wie gehabt. Gute Schüsse vorbei, gute Schüsse von Endras pariert, Gerrit Fauser an die Latte. Die Grizzlys spielten sogar streckenweise mal wieder richtig zwingend Powerplay. Und fanden - Endras. 67:27 Schüsse waren am Ende gezählt, 33:10 aufs Tor, doch drin war nur der des glücklicheren Teams. Gross: „Ein Mann war der Unterschied - der Torhüter. Ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf. So kann man verlieren. 60 Minuten alles gegeben - das ist der Weg. Stürmer Fauser: „Wir waren die bessere Mannschaft, hätten aber noch zwingender sein müssen.“

  • Am Sonntag (19 Uhr) gastieren die Grizzlys in Bremerhaven, das wie Wolfsburg auswärts stärker ist als daheim.

rau/jsc

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