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Endlich wild: Likens und Voakes drehen auf

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Endlich wild: Likens und Voakes drehen auf

Jetzt sind die Grizzlys endlich wieder wild! Vor kurzem drohte dem Wolfsburger Eishockey-Erstligisten noch der Sturz auf den letzten Platz, jetzt ist das Team wieder voll im Geschäft, könnte am Freitag (19.30 Uhr) gegen die Kölner Haie weiter klettern.

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Endlich unbequem: Die Grizzlys (l. Tim Wallace, r. Björn Krupp) landeten drei Siege in Folge, ließen ihre neue Stärke auch den Tabellendritten Nürnberg (v. Matt Murley) spüren.

Die Grizzlys beißen wieder, angetrieben von zwei Leistungsträgern, die längere Zeit unauffällig waren: Jeff Likens und Mark Voakes.

Die Bilanz dieses Duos in den vergangenen drei Partien ist beeindruckend. 14 Treffer erzielte Wolfsburg - Mittelstürmer Voakes stand bei zehn mit auf dem Eis, erzielte einen selbst und bereitete fünf weitere vor. Verteidiger Likens schoss ein Tor, bereitete sieben vor und war noch bei zwei weiteren mit auf dem Eis.

Endlich hat die erste Reihe um Sebastian Furchner, Daniel Widing und Tyler Haskins, die die Last des Toreschießen lange fast allein trug, Entlastung. Gegen Düsseldorf und Straubing markierte etwa Robbie Bina seine Saisontreffer drei bis sechs. Endlich greifen Rädchen ineinander. Manager Charly Fliegauf: „Likens hält es jetzt mal einfacher, schon klappt es. Technisch gute Spieler wie er neigen dazu, es manchmal zu kompliziert anzulegen.“

Voakes war nach gutem Saisonstart fast erwartungsgemäß in ein Loch gestürzt, nachdem er zuvor ein halbes Jahr lang nichts machen durfte. Eine Handverletzung platzte auch noch dazwischen. Coach Pavel Gross hatte Geduld, hoffte, „dass auch Mark Geduld hat“.

Es zahlte sich aus. Likens und Voakes treiben an, schon werden die Schultern bei allen breiter. Beispiel Marco Rosa. Der sucht zwar noch seine Skoring-Qualität. Aber ein bisschen kam schon. Und, so Fliegauf: „Er arbeitet defensiv hart und hat vor allem in Nürnberg viele Bullys gewonnen. Das ist gegen eine der stärksten Mannschaften am Bullypunkt eminent wichtig.“ Wolfsburg gewann beim Dritten 3:1.

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