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Endlich! EHC siegt in Berlin

EHC Wolfsburg Endlich! EHC siegt in Berlin

Rumms, dieser Bock ist endlich umgestoßen! Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg holte gestern zum ersten Mal seit 2004 und zum zweiten Mal überhaupt drei Punkte bei den Eisbären Berlin. Sebastian Furchner (2) und Brett Palin trafen vor 12.900 Zuschauern für die Gäste, die sich dadurch auf Platz zwei schoben.

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Der EHC-Held von Berlin: Sebastian Furchner (M.) besorgte gestern Abend das 2:0 und das 3:1 bei den Eisbären, erstmals seit 2004 punktete Wolfsburg in der Hauptstadt dreifach.

Quelle: imago 14625817

Der Meister kam etwas besser ins Spiel, doch nachdem er eine kurzzeitige 5:3-Überzahl nicht genutzt hatte, wendete sich das Blatt. Zwar hatte auch der EHC keinen Erfolg, als er kurz mit zwei Mann mehr zu Werke gehen durfte, doch er war hart, kampfstark und zielstrebig.

Christoph Höhenleitner traf den Pfosten (seine Mitspieler jubelten schon). Furchner und Aleksander Polaczek scheiterten an Rob Zepp, dazu traf Höhenleitner (17.) nur die Latte, war dabei aber behindert worden, so dass es Penalty gab. Doch wie schon in Straubing bekam der dienstälteste Wolfsburger den Strafschuss nicht unter.

Ins zweite Drittel startete der EHC in Unterzahl, Chad Bassen hatte trotzdem blitzschnell das 1:0 auf dem Schläger, genau wie in der 24. Minute als er erneut an Zepp scheiterte, der schon Norm Milleys Schuss abgewehrt hatte.

Doch wenig später war der Bann gebrochen. Palins Schuss kam endlich durch – 1:0. Wolfsburg setzte sofort nach, Furchner kurvte ums Tor, Zepp rutschte aus, freie Bahn für den Routinier – 2:0. Berlins Coach Jeff Tomlinson nahm sofort eine Auszeit, sein Team drängte. Doch Sebastian Vogl im EHC-Tor behielt immer die Oberhand, war überragend. Einmal half das Glück, Laurin Braun (40.) traf nur die Latte.

Doch das Team von Pavel Gross ließ sich auch in einigen Unterzahl-Situationen nicht mehr vom Weg abbringen. Berlin verkürzte glücklich, fing sich danach aber auch ein paar Strafen. Und das nutzte Furchner nach starkem Powerplay zur Entscheidung.

Eisbären Berlin - EHC Wolfsburg 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)
Zuschauer: 12.900
Schiedsrichter: Klau (Iserlohn), Schukies (Herne)
Strafminuten : Berlin 16, EHC 16
Tore & Assists: 0:1 (24:48) Palin (Pohl/Mayer); 0:2 (25:42) Furchner (Haskins/Likens); 1:2 (53:04) Talbot (Mulock/Sharrow); 1:3 (55:35) Furchner (Milley/Dzieduszycki – 5:3)

rau/mad

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EHC Wolfsburg
Da brennt es schon wieder: Chad Bassen und der EHC gewannen in Berlin verdient.

Stark! Der EHC hat gestern nicht nur einen historischen Sieg geschafft (erster Dreier beim Rekordmeister seit 2004), er legte auch den dritten glatten Auswärtssieg in Serie hin. Wolfsburgs Eishockey-Erstligist ist Zweiter, hat sich binnen nur fünf Spieltagen das dicke Polster von fünf Zählern zum Vierten verschafft. Morgen (16.30 Uhr) kommt Düsseldorf zum EHC.

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