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Eiskalt: Grizzlys siegen mit 6:1 in Augsburg

Grizzlys Wolfsburg Eiskalt: Grizzlys siegen mit 6:1 in Augsburg

Bärenstarke Leistung der Grizzlys! Trotz einiger Ausfälle hat Wolfsburgs Eishockey-Erstligist nach der unglücklichen Freitag-Niederlage gegen Berlin am Sonntag in Augsburg kraftvoll zugebissen.

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Und drin: Sebastian Furchner bejubelt Wolfsburgs 2:0. Dieser Treffer war der Knackpunkt im Spiel, danach zerlegten die Grizzlys die Augsburger Panther mit 6:1 und landeten den zweiten Auswärtssieg der Saison.

Bei den Panthern gab es vor 3600 Zuschauern mit 6:1 (1:0, 3:0, 2:1) einen eiskalt herausgespielten Erfolg. Fabio Pfohl, Jeff Likens, Daniel Widing (2), Gerrit Fauser und Tyler Haskins trafen für den neuen Tabellenzweiten.

Die Partie war vor allem im ersten Drittel hart, immer wieder gab es Handgemenge. Die Schiedsrichter Lars Brüggemann und Rainer Köttstorfer (beide hatten ihre Karriere als Spieler einst im Wolfsburger Dress beendet), ließen ein wenig zu viel durchgehen. Die Intensität forderte Opfer: Augsburgs Jonathan Matsumoto kam nach einer Verletzung später mit einem Schutzgitter am Helm zurück, sein Mitspieler Ivan Ciernik musste später mal länger pausieren. Auf Wolfsburgs Seite traf es Haskins, der einige Minuten angeschlagen aussetzen musste. Am schlimmsten erwischte es aber kurz vor der ersten Pause Lubor Dibelka. Grizzlys-Trainer Pavel Gross reklamierte Check gegen den Kopf, eine Strafe gab‘s aber nicht, Dibelka (siehe Bericht) schied aus.

Gut: Der reingerückte Pfohl, der von Andrew LeBlanc beim Alleingang gehakt worden war, hatte zuvor den Penalty dafür humorlos zu seinem ersten Treffer für Wolfsburg und zum 1:0 versenkt.

Im zweiten Drittel wurde dann mehr Eishockey gespielt. Wolfsburg tat das gut. Und das Powerplay, das in den ersten drei Saisonpartien unterirdischen Ertrag gebracht hatte, zündete. Likens traf mit wuchtigem Schuss, Youngster Pfohl (19) war der Vorbereiter. Widing, kurz zuvor noch am Außenpfosten gescheitert, erhöhte. In Überzahl langte Wolfsburg dann noch einmal hin, holte in der Folge in Sachen Effizienz (und Punkte) nach, was gegen Berlin versäumt worden war.

rau/mik

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