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Eishockey: Der Reiss ist heiß

Grizzlys Wolfsburg Eishockey: Der Reiss ist heiß

Er hatte keinen guten Start in Wolfsburg, bekam gar mal eine Denkpause: Verteidiger Andy Reiss war nicht die erhoffte Verstärkung als offensiver Abwehrspieler. Doch seit einigen Wochen hat sich das gedreht - und spätestens vergangenen Sonntag gegen Mannheim wurde offensichtlich: Jetzt ist der Reiss heiß.

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Der Reiss ist heiß: Wolfsburgs Verteidiger hat als Stürmer endlich zu einer starken Form gefunden, war zuletzt ein absoluter Leistungsträger.

Quelle: Photowerk (bs)

Defensiv sorgte er nicht für Stabilität, Impulse nach vorn gab es auch nicht. Dabei hatte Reiss eine gute Vorbereitung absolviert.

Als Stürmer hat er früher gespielt, sogar mal als Leihgabe aus Hannover ein megawichtiges Tor für die Grizzlys geschossen (im ersten Aufstiegsspiel 2007 zum 1:0-Endstand in Kassel). Danach wurde er umgeschult zum Verteidiger. Als solchen holte ihn Wolfsburg.

Die Umschulung kam aus der Not. Vorne fehlten viele, Reiss füllte eine Angriffsformation auf, machte seine Sache gut, schoss endlich mal ein Tor. Inzwischen skort er regelmäßig und zeigte etwa bei der Vorbereitung für Fabio Pfohls Treffer in Straubing seinen alten Stürmerinstinkt. „Vorne konnte ich mich austoben“, so der läuferisch starke Hannoveraner, „da kamen Vertrauen und Selbstbewusstsein zurück.“

Gegen Mannheim war Reiss bärenstark, ackerte nach vorn, löste seine Defensivaufgaben mit Biss. Trainer Pavel Gross war sehr zufrieden, meinte schmunzelnd: „Manchmal dauert es eben etwas länger. Neben Christoph Höhenleitner noch einen Spieler zu haben, der beide Rollen ausfüllen kann, ist kein Nachteil.“ Und wo spielt Reiss am liebsten? „Wo der Trainer mich gern sieht“, sagt er und fügt hinzu: „Zur Not im Tor“. Kein Witz: Reiss hat als Kind gern im Tor gespielt, macht das heute noch im Sommer beim Inline-Hockey.

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