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Europa-Reise: Jetzt geht‘s zu den Löwen nach Zürich

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Europa-Reise: Jetzt geht‘s zu den Löwen nach Zürich

Wolfsburg. Play-Off-Raketen gegen Play-Off-Loser, dazu ist es ein Prestigeduell, wie immer, wenn es im Eishockey Deutschland gegen die Schweiz heißt - die Grizzlys Wolfsburg haben gestern ein interessantes Los in der K.o.-Runde der Champions League erwischt. Sie treffen auf die ZSC Lions aus Zürich.

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Sie wollen weiter in Europa jubeln: Die nöchste CHL-Reise der Grizzlys führt zum schweizerischen Top-Team Zürich Lions.

Quelle: Boris Baschin

Das Heimspiel trägt Wolfsburg am 4. Oktober aus, das zweite Duell eine Woche später in Zürich - der Spielbeginn ist noch offen, richtet sich nach Fernsehwünschen.

„Ein gutes Los“, freute sich Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf, „von der Reise her. Und: Schweizer liegen uns.“ Er denkt an den Olten-Cup, als Wolfsburg gegen Servette Genf gewonnen und im Finale gegen Langnau erst in der Overtime verloren hatte.

Wahrscheinlich wird es aber gegen die ZSC Lions schwieriger. Denn die sind schon seit Jahren ein Top-Team, wurden dreimal in Folge Hauptrunden-Erster, waren 2014 Meister, im Jahr darauf im Finale. In der vergangenen Saison allerdings setzte es einen schmerzhaften K.o. für den Hauptrundensieger. Mit 0:4 Siegen war im Viertelfinale Endstation.

Die Konsequenz: Es kam ein schwedisches Trainerduo (Hans Wallson/Lars Johansson) vom schwedischen Erstligisten Skelleftea. Der Stil soll sich ändern. Die Lions, bei denen der schwedische Ex-NHL-Verteidiger David Rundblad (Vizeweltmeister 2011) ein Schlüsselspieler ist, sind schon in der Saison, holten sechs Punkte aus drei Partien, die allesamt mit nur einem Tor Unterschied endeten. Langnau übrigens war nach zwei Ligapartien ohne Punkt, Genf hatte nach zwei Spielen einen Zähler.

Ihre Heimspiele tragen die Lions, die viele Nationalspieler in ihren Reihen haben, im Zürcher Hallenstadion aus. Rund 11.200 Fans passen rein, in der Liga kommen durchschnittlich über 8000, in der CHL-Gruppenphase kamen allerdings nur insgesamt 5524 zu den beiden Heimpartien gegen Ingolstadt und Lukko Rauma. Ingolstadt und die Finnen wurden dabei daheim jeweils mit 2:0 besiegt. Elf Punkte in der Gruppenphase sprechen für sich, der deutsche Vizemeister wird zudem nicht unterschätzt. Lions- Sportchef Edgar Salis zu Wolfsburgs Weiterkommen: „Eine respektable Leistung! Ich erwarte zwei sehr schwierige Spiele.“

Grizzlys-Trainer Pavel Gross: „Wir spielen gegen eines der besten Teams der Schweiz.“

von Jürgen Braun


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