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Ein Tor fällt zu spät: EHC verliert mit 2:3

Eishockey Ein Tor fällt zu spät: EHC verliert mit 2:3

Ärgerliche Heimniederlage für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg: Beim 2:3 (0:2, 2:0, 0:1) gegen den EHC München durften die Wolfsburger am Ende ein wenig mit den Unparteiischen hadern.

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Drin ist das Ding: München jubelte, Wolfsburg unterlag gestern im DEL-Heimspiel gegen die Bayern mit 2:3.

Quelle: Photowerk (bb)

Marco Rosa und Brett Palin erzielten vor 2100 Zuschauern die Tore. Neuzugang Ramzi Abid traf auch, aber es zählte nicht.

München war stark, ließ den EHC nicht ins Spiel kommen. Beide Teams machten einige Fehler - die Gäste nutzten einen und schlugen gegen konsternierte Gastgeber nur sieben Sekunden später noch einmal zu. Die dickste EHC-Chance hatte Sebastian Furchner, der Münchens Torwart Jochen Reimer bei Wolfsburger Unterzahl die Scheibe abluchste, sie aber nicht ins Netz gestopft bekam.

Ins zweiten Drittel kam Wolfsburg wie verwandelt. Noch in Überzahl machte das Team von Pavel Gross sofort aggressiv Druck und spielte das 1:2 heraus. Wenig später verpasste Nick Palmieri das 3:1, scheiterte an Sebastian Vogl. Ansonsten spielte aber nur noch der EHC. Palin nagelte drüber, Armin Wurm zimmerte vorbei, Jeff Likens und Abid trafen den Pfosten, das 2:2 besorgte Palin mit einem Penalty. Dabei zockte der Hüne im Stile eines Klasse-Stürmers den Münchner Torwart aus. Zuvor hatte Felix Petermann den Puck vor der Linie mit der Hand gestoppt.

Eine Keilerei brachte München zurück. Aleksander Polaczek hatte einen Münchner mit dem Stock verletzt, es entwickelte sich ein Handgemenge, an dessen Ende Polaczek und Danny Bois duschen durften, der EHC erstmal in Unterzahl agieren musste - fragwürdig. Münchner Härten wurden öfter ignoriert, mit der Icing-Regel stand das Schiri-Gespann auf Kriegsfuß. München ging aber nicht unverdient in Führung. Wolfsburg traf zwar mit der Schlusssirene. Die Schiris legten sich zum Unmut der Gastgeber fest: Abids Schuss sei nach der Sirene über die Linie gerutscht.

rau/aha

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