Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Eier gezeigt, Punkte geholt

EHC Wolfsburg Eier gezeigt, Punkte geholt

„Wir sind glücklich! Es ist nicht leicht, in Augsburg zu gewinnen!“ Ähnlich erleichtert wie Trainer Pavel Gross waren auch die Profis des EHC Wolfsburg gestern. Für den EHC war es der erste Dreier der Saison gegen das Kellerkind. Und ein wichtiger obendrein.

Voriger Artikel
Fliegauf-Klartext: „Wir müssen Eier zeigen“
Nächster Artikel
EHC zieht Notbremse: 3:2-Sieg in Augsburg

Sauber, Basti! Die EHCer klatschen Keeper Vogl ab, der den Sieg mit einer Glanztat festhielt.

Quelle: reportandum

Wolfsburg stoppte seine Talfahrt, ist im Kampf um die Play-Off-Plätze weiter dabei und könnte, wenn jetzt mal der Heimkomplex (drittschwächstes Team in eigener Halle) abgelegt wird, aufrücken. Denn am Freitag und Sonntag hat der EHC Heimrecht.

Für Manager Charly Flieg-auf ist klar: „Es ist noch einiges verbesserungswürdig. Aber der Weg zurück ist nie einfach. Und das war ein guter Anfang.“ Er hatte gefordert, dass Wolfsburg „Eier zeigt“. Er urteilte: „Das haben wir, das war eine gute Mannschaftsleistung, gute Defensivarbeit und dazu die Special Teams als Schlüssel.“ Am Vorabend hatte Fliegauf in Österreich einige interessante Spieler beobachtet (WAZ berichtete), hielt sich aber zu den Leistungen möglicher Kandidaten bedeckt. Kaum war in Linz das Spiel vorbei, half er mit beim Siegen, organisierte um Mitternacht die Zugfahrt für Tim Hambly (siehe Bericht) holte den gestern um 13.30 Uhr am Augsburger Bahnhof ab.

Hambly war ein Faktor auf dem Weg zum ersehnten Erfolgserlebnis. Und das ließ sich der EHC nicht nehmen, obwohl er mit den Schiedsrichtern zu kämpfen hatte. Gross, der nicht oft etwas zu den Unparteiischen sagt, tadelte ihre Leistung. Zur letzten Strafe, die dem EHC eine 3:6-Unterzahl bescherte, sagte er: „So eine Szene gibt es 120 Mal in einem Spiel.“ Plötzlich schnupperten die Panther am Ausgleich - doch Sebastian Vogl entschärfte eine Riesenchance. Dann war Schluss.

rau/mkl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
EHC Wolfsburg
So sieht Erleichterung aus: Peter Lindlbauer und Sergei Stas bejubeln Wolfsburgs 3:2 in Augsburg, links schlägt gerade der Puck zum 2:2 ein.

Zwei Teams auf Talfahrt trafen sich gestern in Augsburg - und bei den Panthern zog Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg die Notbremse, landete vor 3600 Zuschauern mit 3:2 (1:2, 1:0, 1:0) den ersten Sieg nach fünf Niederlagen in Folge. Peter Lindlbauer, Tim Hambly und Matt Dzieduszycki trafen.

mehr
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg