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EHC wird Letzter in Dresden

Eishockey EHC wird Letzter in Dresden

Das war noch gar nichts! Für den Zusammenhalt tat das fünftägige Trainingslager in Dresden dem Wolfsburger Eishockey-Erstligisten richtig gut, sportlich ist gehörig Luft nach oben: Beim Skoda-Cup wurde der EHC nach zwei Niederlagen Letzter.

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Es fehlt noch so einiges: Sowohl im Spiel gegen Polen als auch zuvor gegen Litvinov wurden dem EHC (l. Tyson Mulock) die Schwächen gnadenlos aufgezeigt.

Quelle: Ronny Krause

Am Samstag hatte es im Halbfinale gegen den HC Litvinov aus Tschechien eine 3:4-Niederlage gegeben. Für Coach Pavel Gross war‘s nicht mehr als „Sommer-Hockey. Es gab auf beiden Seiten zu viele Chancen. Kommunikation und Stellungsspiel müssen besser werden“. Dabei hatten die Grizzlys nach dem ersten Abschnitt noch geführt. Aus dem 2:1 wurde allerdings im zweiten Drittel binnen fünf Minuten ein 3:4. Zum erneuten Ausgleich reichte es nicht mehr. Den Tschechen war dabei auch anzumerken, dass sie schon weiter sind.

Auch das Spiel um Platz drei schenkten die Wolfsburger gestern dann ab. Zwar hatte der EHC beim 2:3 nach Penaltyschießen gegen die Nationalmannschaft Polens (verlor gegen Zweitligist Dresden mit 2:7) viel mehr Puckbesitz, schlug aber aus seiner optischen Überlegenheit kein Kapital. Stattdessen ging Polen durch zwei Überzahltreffer in Führung. Dass das Gross-Team am Ende noch ausgleichen konnte, half nichts. Sebastian Kowalowka versenkte den entscheidenden Penalty.

Die EHC-Führung zürnte nach dem enttäuschenden Abschneiden beim Turnier des Hauptsponsors, das Dresden gewann. „So können wir nicht spielen - das geht gar nicht“, so Gross. Manager Charly Fliegauf schlug in die gleiche Kerbe: „Das Turnier hat uns klar aufgezeigt: Es geht nur mit 100 Prozent, sonst werden wir gegen jedes Team Probleme bekommen.“ Aber, so der Manager: „Wir verfallen nicht in Panik.“

hot/aha

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