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EHC verpasst den Sieg

Eishockey EHC verpasst den Sieg

Wieder kein Sieg im ersten Heimspiel der Saison - doch diesmal sah Wolfsburgs Auftritt vor 2250 Zuschauern anders aus als noch vor einem Jahr. Nur das Ergebnis passte nicht beim 3:4 (0:0, 0:1, 3:2) n. V. gegen Ingolstadt. Schlimm: Für Stürmer Greg Moore könnte die Saison schon zu Ende sein.

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So ging‘s los: Travis Turnbull (r.) zieht ab, Benedikt Kohl kann den Schuss nicht blocken, Sebastian Vogl im EHC-Tor ist geschlagen – und Derek Hahn und Co. dürfen Ingolstadts Führung in Wolfsburg bejubeln (l.).

Quelle: Photowerk (bas)

Vom Eröffungsbully weg stürmte Marco Rosa Richtung Ingolstädter Tor, prüfte Keeper Timo Pielmeier, Chad Bassen bekam den Nachschuss auch nicht an dem Mann vorbei, der zu Ingolstadts Bestem werden sollte. Der starke Rosa kurbelte immer wieder an, doch Pielmeier wehrte alles ab, hatte Glück, als Brett Palin (5.) nur den Pfosten traf.

Pielmeier wurde zum Helden, allerdings auch, weil der EHC sich nicht zu geschickt anstellte. Und im Powerplay sprang auch nichts heraus, obwohl es sieben Gelegenheiten gab.

Griff Ingolstadt auch mal an? Ja, aber selten. Wolfsburg drückte. Matt Dzieduszycki, der erneut auf die Zähne biss (siehe Bericht), konnte Pielmeier im Alleingang auch nicht überwinden (21.). Die Gäste aber gingen mit ihren wenigen Chancen in Führung. In Über- und in Unterzahl. Ihr Unterzahl-Tor - es war extrem kurios: Jeff Likens schob bei Travis Turnbulls Break den Puck Richtung Keeper Sebastian Vogl, die Scheibe prallte im Pingpong-Stil wieder zum mit Turnbull aufs Tor rutschenden Likens, wieder Richtung Kasten - und flutschte rein.

Gut: Direkt nach dem 0:2 wurde Rosa regelwidrig gehalten, verwandelte den Penalty, Wolfsburg ließ nicht locker. Likens traf und gegen die drängenden Wolfsburger konnte sich Ingolstadt kaum noch befreien. Es wurde dramatisch. Kohls 3:2 (59.) ließ die Fans vom Sieg träumen. Doch mit einem zusätzlichen Feldspieler erzwangen die Gäste den Ausgleich (60.), nutzten noch ein Powerplay zum Zusatzpunkt.

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