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EHC stürzt ab: 0:3 gegen Hamburg

Eishockey EHC stürzt ab: 0:3 gegen Hamburg

Die Länderspielpause hat Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg nicht gutgetan. Golden aus dem Oktober gekommen, folgt der Sturz in die November-Depression. Gestern gab‘s mit 0:3 (0:0, 0:3, 0:0) gegen die Hamburg Freezers die dritte Niederlage in Folge und vor 1760 Zuschauern eine der schwächsten Saisonvorstellungen.

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Hamburg spielt, der EHC rennt hinterher: Die Freezers (helle Trikots) kamen gestern zu einem ungefährdeten 3:0 beim schwächelnden Wolfsburger Eishockey-Erstligisten.

Quelle: Photowerk (bb)

Wie weggeblasen war der Schwung, den Wolfsburg im letzten Spiel vor der Länderspielpause beim 8:0 gegen Berlin gezeigt hatte. Gegen die Freezers setzte sich die gegen Mannheim begonnene Talfahrt fort, der EHC wirkte schlapp. Nur der Beginn passte noch. Da war etwas Zug drin. Allerdings zeichnete sich früh schon eines von mehreren Problemen ab. Im Powerplay lief nichts. Dabei gab es Gelegenheiten genug. Doch trotz leichter Umstellungen in den Überzahlformationen gegenüber dem Mannheim-2:5 wurde es nicht besser.

Schlimmer: Die immerhin bemühten Gastgeber konnten sich mit zunehmender Spieldauer gegen die physisch starken Gäste oft nicht befreien, wurden streckenweise eingeschnürt. Wie vor dem 0:2. EHC-Coach Pavel Gross nahm so früh wie selten eine Auszeit, damit sich seine Jungs sammeln konnten. Doch gestern ging alles schief. Bully nach der Auszeit, zack, Schuss, Tor, 0:2 - binnen drei Sekunden nach Ende der Auszeit.

Keine Form, keine Power und am Ende seit über 100 Minuten ohne Tor. Da passte es ins Bild, dass sich Keeper Sebastian Vogl, der an der Pleite keine Schuld trug, zum 0:3 die Scheibe selbst in den Kasten drückte. Nach zwei Dritteln schon hatte Hamburg öfter geschossen als Wolfsburg, obwohl der EHC fast acht Minuten einen Mann mehr auf dem Eis hatte. Erst danach hatte das Gross-Team Glück. Nämlich, dass es nicht noch höher verlor. David Wolf und Jerome Flaake trafen nur Metall.

rau/aha

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