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EHC ohne Lindlbauer zu den Riesen-Hähnen

Eishockey EHC ohne Lindlbauer zu den Riesen-Hähnen

„Ich dachte, wir kommen mal ohne einen Verletzten aus einem Spiel“, sagt Pavel Gross seufzend. Nur 18 statt der erlaubten 19 Akteure kann der Trainer des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg heute (19.30 Uhr) bei den Iserlohn Roosters aufbieten. Verteidiger Peter Lindlbauer hat es als nächsten erwischt.

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Mach‘s noch einmal, Marco: EHC-Angreifer Rosa (l.) bereitete gegen Augsburg alle vier Wolfsburger Tore vor. Heute wartet Iserlohn. Auf Angreifer Peter Lindlbauer (kl. Bild, l.) muss Coach Pavel Gross verzichten.

Lindlbauer hatte gegen Augsburg durchgehalten, sich inzwischen aber abgemeldet. „Oberkörperverletzung“, heißt es offiziell. Gegen Straubing hatte sich Robbie Bina die Hand gebrochen, wird Wochen fehlen, in Düsseldorf hat es Norm Milley (Adduktoren) erwischt, der frühestens in den Play-Offs zurückkommt.

Nur gut, dass nicht auch noch Vincenz Mayer passen muss. Der war gegen Augsburg von einem Schlagschuss getroffen worden, musste in die Kabine, spielte aber nach einigen Minuten weiter. „Alles heile geblieben“, sagte er froh. Gestern im Training wurde er am Knöchel getroffen, hatte erneut Glück. Der Angreifer ist mutig, ein Unterzahlspezialist, der sich in Schüsse wirft. Diese Rolle nahm er sofort nach seinem Comeback wieder ein. Gross lobt Mayer: „Er leistet damit wertvolle Arbeit für die Mannschaft.“

Der heutige Gastgeber will den Platz unter den Top Sechs verteidigen. Die Roosters (Hähne) sind im eigenen Stall Riesen. „Beste Heimmannschaft, beste Offensive - im Vergleich zum Spiel gegen Augsburg müssen wir einiges verbessern“, so Wolfsburgs Coach. Der EHC ist Siebter, aber noch nicht für die Play-Offs qualifiziert. Gut: Im Sturm hat sich Harmonie gefunden. Marco Rosa und Brent Aubin funktionieren mit Tyler Scofield. „Dass eine Reihe bei uns zwei Tore erzielt, ist ungewöhnlich“, sagt der Coach, „aber die haben sogar vier gegen Augsburg gemacht. Das hat mich gefreut, wenn sie es wiederholten, würde mich das noch mehr freuen.“

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