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EHC macht‘s beim 2:5 kurz spannend

Eishockey EHC macht‘s beim 2:5 kurz spannend

Der Favorit hat zurück geschlagen: Die Nürnberg Ice Tigers verkürzten in der Viertelfinal-Serie um die deutsche Eishockey-Meisterschaft gestern auf 1:2 Siege, bezwangen den EHC Wolfsburg vor 6800 Fans mit 5:2 (0:0, 1:0, 4:2). Aleksander Polaczek und Marco Rosa hatten es noch einmal spannend gemacht, doch es reichte nicht. Damit ist klar: Die Serie geht mindestens bis Dienstag weiter. Am Sonntag (14.30 Uhr) hat Wolfsburg erstmal Heimrecht.

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Kein Durchkommen: Der EHC leistete sich zwei torlose Drittel, hier scheitert Tyler Haskins (l.).

Quelle: CP24

Es war Spiel drei des Viertelfinales - aber es schien, als ginge es neu los. Die Nürnberger waren kaum mehr wiederzuerkennen. Wie eine Walze bedrängten sie den EHC. Wolfsburg kam ohne Matt Dzieduszycki (siehe Bericht) nicht ins Spiel, war hauptsächlich damit beschäftigt, sich zu befreien. Nürnberg aber schoss zu ungenau. Oder scheiterte am überragenden Sebastian Vogl.

Im zweiten Drittel behielt Vogl bei Wolfsburger Unterzahl in einem Riesengetümmel noch einmal den Überblick, danach ließ der Gastgeber-Druck kurz nach. Patrick Pohl scheiterte an Tyler Weiman im Nürnberger Kasten. Dann schlugen die Gastgeber im Powerplay zu.

Im letzten Drittel traf Ramzi Abid für Wolfsburg nur die Latte, dann erhöhte Nürnberg auf 2:0. Und als Jeff Likens verletzt am Boden lag, nutzte Leo Pföderl das zum 3:0. Verdient. Vogl hatte zuvor unter anderem gegen Reimer Schlimmeres verhindert.

Doch keine drei Minuten nach dem 0:3 ging es von vorn los. Polaczek und Rosa verkürzten binnen einer Minute auf 2:3. Nürnberg zeigte aber stabile Nerven, setzte im offenen Schlagabtausch den entscheidenden Konter. Das 5:2 war bedeutungslos.

Wolfsburg hat noch die besseren Karten auf dem Weg zu vier Siegen, aber die Nürnberger sind wieder drin in der Serie.

rau

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