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EHC hat heute Matchball: Kulisse macht Kummer

Eishockey EHC hat heute Matchball: Kulisse macht Kummer

Selbstbewusst, zuversichtlich, aber auch vorsichtig hat sich Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern auf den Weg nach Krefeld gemacht. Dort soll heute (19.30 Uhr, live bei ServusTV) der Viertelfinal-Einzug perfekt gemacht werden. „Da ist es bestimmt voll“, sagt Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf und legt deutlich warnend einen Finger in eine Wunde: Die Fan-Resonanz in Wolfsburg.

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Großer Jubel, kleine Kulisse: Eishockey-Erstligist EHC kann nach dem 4:3 in eigener Halle heute in Krefeld ins Viertelfinale einziehen. Dabei werden weitaus mehr Besucher als in Wolfsburg erwartet. Die magere Resonanz macht EHC-Manager Charly Fliegauf Sorgen.

Rund 1850 Besucher waren es am Mittwoch. In so einem wichtigen Spiel, das das letzte der Saison hätte sein können. Flieg-auf: „Irgendwann stimmen die Leute so auch ab über das Eishockey in Wolfsburg.“

Die kommende Saison könnte der Gradmesser sein. 2016 läuft der Kontrakt mit Hauptsponsor Skoda aus. Der geht erstmals über zwei Jahre. Bislang war er stets verlängert worden. Die Einstellung eines neuen Marketing-Mannes (WAZ berichtete) zeigt: Der Klub will etwas bewegen. Es muss sich auch etwas bewegen. In einigen Bereichen. Der klubeigene Liveticker etwa hakte am Mittwoch mächtig. Das kann nicht der Anspruch eines DEL-Klubs sein.

Heute kann der EHC erst einmal sportlich für Furore sorgen. Der Kader ist der gleiche wie am Mittwoch. Hinzu kommt Angreifer Matt Dzieduszycki, der gesperrt war. Das dürfte Wolfsburg stärken. Beim 4:3 vor zwei Tagen hatte sich gezeigt: Nach hinten raus hat Wolfsburg mehr Puste.

Nur: In der Anfangsphase „hätte es schiefgehen können“, wusste auch Routinier Sebastian Furchner. Und: „Krefeld wird ums Überleben kämpfen.“ Klar ist aber auch: Der EHC will ein drittes Spiel am Sonntag vermeiden. Lieber will er sein nächstes Heimspiel erst im Viertelfinale haben.

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