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EHC harmlos, hilflos und wieder punktlos

Eishockey EHC harmlos, hilflos und wieder punktlos

Immer noch auf einem Play-Off-Platz - das ist das Wunder in der EHC-Krise. Gestern unterlag der Eishockey-Erstligist mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:1) gegen Verfolger Düsseldorfer EG. Vor ausverkaufter Halle (Familientag der Volksbank BraWo) setzte es Heimniederlage Nummer 11. Nur Schlusslicht Schwenningen hat (bei einem Heimspiel weniger) einmal öfter daheim verloren. Für Wolfsburg traf nur Sebastian Furchner.

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Oje! Coach Pavel Gross, Aleksander Polaczek (l.) und Christian Neuert beobachten, wie ihr EHC die nächste Niederlage kassiert.

Quelle: Photowerk (gg)

Das Positive zuerst: Der EHC hat in dieser Saison schon schlechtere Heimspiele abgeliefert. Aber: Erneut präsentierte sich Wolfsburg viel zu harmlos. Die Führung war in der Entstehung für die DEG glücklich gewesen. Der Puck war für EHC-Keeper Felix Brückmann unhaltbar abgefälscht.

Nach dem Ausgleich war Wolfsburg, das wieder Matt Dzieduszycki (fehlte am Freitag wegen Grippe) bauen konnte, besser. Es gab dicke Chancen, unter anderem durch Norm Milley, Gerrit Fauser und Jeff Likens. Doch mal war Ungeschick, mal Unvermögen, mal Pech im Spiel. So trafen Furchner und Fauser nur Metall.

Doch gegen eine hinten dünn besetzte DEG (ohne Conboy, Belle, Schiestel und Ficenec) war‘s oft auch planlos. Im zweiten Drittel agierte Wolfsburg zu wild. Großchancen stand unter anderem ein Alleingang von Travis Turnbull entgegen, den Brückmann entschärfte.

Im Schlussdrittel wirkte Wolfsburg kraftlos, wurde nicht zwingend und hatte nach dem nicht unverdienten 1:2 (Bullygewinn, Pass, Direktschuss, während Christoph Höhenleitner zu träumen schien) nichts mehr zuzusetzen. Die Fans verstummten, nach dem Ende waren Pfiffe unüberhörbar. Die erste Heimniederlage an einem Familientag „ging in Ordnung. Leider!“, sagte EHC-Coach Pavel Gross. Die Wolfsburger Fans pfiffen, der DEG-Anhang sang.

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