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EHC gegen Mannheims Mauer

Eishockey EHC gegen Mannheims Mauer

Mit einem 5:0 beendete Wolfsburgs Eishockey-Erstligist Ende Dezember die Ära von Harold Kreis in Mannheim. Es übernahm „Alpenvulkan“ Hans Zach, der morgen Abend (19.30 Uhr) erstmals beim EHC vorstellig wird. Und mit ihm wurde bei den Adlern alles anders, Wolfsburg stellt sich auf eine Mannheimer Mauer-Taktik ein.

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Dieses Spiel bedeutet gar nichts mehr: Mit 5:0 siegte der EHC Ende Dezember in Mannheim, läutete so den Adler-Trainerwechsel ein.

Was das Gute an dem Trainerwechsel im Adlerhorst sei? „Wir brauchen ein Spiel weniger zu analysieren“, so EHC-Co-Trainer Mike Pellegrims. Denn: „Es gibt die gleichen Erkenntnisse wie zu Zeiten, als Hans Trainer in Düsseldorf war, in Köln, in Hannover und bei der Nationalmannschaft - die Mannschaften machen immer das Gleiche.“

Die Teams des Bad Tölzers rühren in der Defensive Beton an, lassen den Gegner kommen und warten, bis sich durch Fehler des Gegners Chancen ergeben. Das EHC-Rezept dagegen heißt: Warten, warten, warten. Pavel Gross: „Die Frage ist, ob wir smart genug sind, nicht in Mannheims Falle zu tappen.“ Wolfsburgs Coach weiter: „Wir dürfen nichts Spezielles machen, immer wieder das Gleiche. Es wird ein langweiliges und ein hässliches Spiel.“ Aber, so Pellegrims, „es wird spannend. Wenn du da nicht die Geduld bewahrst, dann hast du keine Chance.“

Münchens Coach Pierre Pagé hatte nach einer 0:3-Niederlage gegen die Adler deren Taktik als zerstörerisch und nicht kreativ kritisiert, titulierte das Mannheimer Spiel als „Trapattoni-Hockey“ - sozusagen schlimmer als der italienische Catenaccio beim Fußball.

In Wolfsburg nimmt man den Alpenvulkan, der 2010 mit den Hannover Scorpions den DEL-Titel geholt hatte, wie er ist. Pellegrims: „Das ist sein Stil, und das ist auch gut so.“ Doch der EHC will morgen zeigen, dass er die Mauer knacken kann - mit viel Geduld.

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