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EHC gegen Augsburg: Duell der Lazarett-Teams

Eishockey EHC gegen Augsburg: Duell der Lazarett-Teams

So schlimm wie in diesem Jahr war Eishockey-Erstligist EHC schon ewig nicht mehr vom Verletzungspech verfolgt, nicht weniger schlimm erwischt hat es Wolfsburgs nächsten Gegner: Die Augsburger Panther, heute (16.30 Uhr) in der Eis-Arena zu Gast, haben auch ihre Sorgen - es treffen die Lazarett-Teams der Liga aufeinander.

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Simon Danner

Quelle: imago sportfotodienst

Die Augsburger hatten mit Tobias Draxinger, Michael Bakos, Steffen Tölzer und T.J. Trevelyan bereits vier Langzeitverletzte, als sich kurz vor Weihnachten auch noch Angreifer Brian Roloff verletzte, seine Schultereckgelenks-Sprengung bedeutet vermutlich das Saison-Aus für den Angreifer. Am Donnerstag hatten auch die Stürmer Peter MacArthur und John Zeiler passen müssen. Ob sie heute dabei sein werden, wird sich kurzfristig zeigen. In Augsburg lechzt man danach, aufgrund der Verletztenmisere die letzte Ausländerlizenz vergeben zu dürfen, beim EHC wird Panther-Trainer Larry Mitchell allerdings noch ohne Neuen auskommen müssen. Wolfsburgs Coach Pavel Gross hat kein Mitleid, erinnert an die eigene Situation: „Unsere verletzten Jungs kamen nach dem Spiel in die Kabine, und ich muss sagen: Das war keine schlechte Reihe, da ist viel Qualität draußen.“

Augsburg feierte indes mit ebenfalls nur sieben Abwehrspielern und zehn Stürmern ein 5:3 in München, half dem EHC, einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Play-Off-Plätze auf Abstand zu halten. Gross rechnet für heute mit reichlich Gegenwehr: „Augsburg ist läuferisch sehr stark. Wer in München fünf Tore schießt, hat eine gefährliche Mannschaft.“ Stürmer Simon Danner setzt gegen Augsburgs Mini-Kader auf das eigene Laufspiel: „Zu uns kommt keiner gern - die wissen, bei uns wird nur gerast.“

Und gegen die Schwaben läuft’s in dieser Saison für den EHC: Zu Hause gab’s ein 3:1, bei den Panthern gar ein 5:2.

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