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EHC erhöht den Leistungsdruck

Eishockey EHC erhöht den Leistungsdruck

Die Sommerpause bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg neigt sich dem Ende entgegen, hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen an. Vorgestern machte sich der neue Equipment-Manager Stef Jonsson mit den Gegebenheiten in Wolfsburg vertraut. Für eine Saison, in die Wolfsburg personell so gut gerüstet geht wie noch nie.

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Neues Trainingsgefühl: Beim EHC Wolfsburg gibt es gleich zum Start in die Saisonvorbereitung jede Menge Leistungsdruck und Trainer Pavel Gross (kl. Bild) hat auf den Ausländerpositionen sogar mal taktische Möglichkeiten.

Quelle: Photowerk

Manager Charly Fliegauf zur Ausrichtung: „Das ist Absicht. Wir wollen den Leistungsdruck.“ Stellte sich die Mannschaft in den vergangenen Spielzeiten anfangs fast von allein auf, so sind diesmal schon zu Beginn Reserven da. Es wird Gerangel um die Plätze geben. Eine Situation, die beim EHC sonst meist erst zum Saisonende entstand, wenn Langzeitausfälle in den zwischenzeitlich aufgestockten Kader zurückkehrten.

Vier Torhüter, acht Verteidiger, 13 Stürmer gebunden - Wolfsburgs Manager frohlockt: „Mit diesem Kader bin ich hochzufrieden.“ Fliegauf hatte aus der Not eine Tugend gemacht. Mit Benedikt Kohl war binnen eines Jahres der dritte Starspieler gegangen, gleichzeitig machte das aber auch Mittel frei. Und die setzte Fliegauf auch perspektivisch ein, holte viele junge Spieler ins ansonsten routinierte Team.

So herrscht Konkurrenzkampf überall: Um die Centerposition, unter den Importspielern (nur neun der zehn können eingesetzt werden), unter den Youngstern hinten, wo Peter Lindlbauer, Kilian Keller und Max Meirandres wohl nur im Notfall mal gemeinsam auflaufen werden. Tendenziell werden vier Importakteure verteidigen. Aber: Trainer Pavel Gross entscheidet erstens nach Leistung. Und zweitens, so Fliegauf, „können wir auch taktieren“. Sprich: Je nach Gegner vorn oder hinten die Import-Power erhöhen.

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