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EHC: Zu oft steht die Null - nur hinten nicht

EHC Wolfsburg EHC: Zu oft steht die Null - nur hinten nicht

Der EHC kriselt - und mancher fühlt sich an die Spielzeit vor zwei Jahren erinnert. Da stürzte Wolfsburg zwischenzeitlich bis auf den letzten Rang ab. Damals hatte der EHC um diese Zeit vier Punkte, jetzt sind es mehr. Aber: Die Tendenz zeigt abwärts.

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Kampfeswillig, aber ungefährlich: Aleksander Polaczek ist einer von vier EHC-Stürmern ohne Punkt.

Quelle: Sebastian Bisch

Urgestein Sebastian Furchner merkte damals nach der Aufholjagd bis in die Play-Offs an: „So etwas wird nicht jedes Jahr gelingen.“ Die Bremse muss her, doch dafür muss der EHC an den Nullen was tun. Seit dem 7:0 gegen Düsseldorf zum Saisonstart stand hinten die Null nicht mehr. Aber: Es setzte inzwischen zweimal fünf Gegentreffer und einmal sieben.

Kaum weniger schlimm: Vorne steht die Null, bei etlichen Akteuren herrscht gähnende Leere auf dem Skoring-Konto: Ohne Tor und ohne Vorlage (in Klammern Einsätze) sind nach acht Partien noch sieben Akteure: Aleksander Polaczek (8), Gerrit Fauser (4), Christoph Höhenleitner (8), Vincenz Mayer (8) sowie die Verteidiger Max Meirandres (7), Kilian Keller (6) und Nick Schaus (5). Das ist nicht die Ursache der Misere, macht es aber nicht einfacher, Ergebnisse zu erzielen.

Vor allem dann nicht, wenn auch von Topskorern zu wenig kommt. Marco Rosa hat fünf seiner sechs Skorerpunkte gegen Düsseldorf erzielt. Matt Dzieduszycki „hat genau so wenig Tore wie Youngster Sergej Stas, das passt nicht“, sagt Manager Charly Fliegauf. Zwar hatte der Diesel viel Pech. Doch danach fragt am Ende keiner. Dreimal mehr als vier Treffer kassiert, dreimal nur einen Treffer markiert - auch das trägt mit zur Misere bei.

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