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EHC: Vogl dreht an der Tor-Hierarchie

Eishockey EHC: Vogl dreht an der Tor-Hierarchie

Vergangene Saison lieferte er einige gute Spiele ab, am Ende hatte aber Daniar Dshunussow die Nase vorn beim Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg. Er stand fast doppelt so viele Minuten (2523) im Tor wie sein Konkurrent Sebastian Vogl (1385). Jetzt schickt sich der Zweitliga-Torwart der Saison 2011/12 an, die Hierarchie umzudrehen.

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Hat gut lachen: Sebastian Vogl (l.) hält oft und gut, Daniar Dshunussow kommt selten zum Zug.

Dshunussow konnte seine Chance nach Vogls Patzern in Schwenningen nicht nutzen. Vogl kehrte zurück zwischen die Stangen, drückte seinen Gegentor-Schnitt am Wochenende wieder unter zwei auf 1,91. Nur Danny aus den Birken (Köln/ 1,81) und Felix Brückmann (Mannheim/1,88, aber 200 Minuten weniger Spielzeit) sind statistisch besser. Der Torwart selbst erklärte seinen Sprung im zweiten EHC-Jahr kürzlich damit, dass er an Erfahrung gewonnen habe. „Vogl spielt gut“, freut sich Manager Charly Fliegauf und ergänzt: „Dshuni hat daran zu knabbern. Aber es wäre ja schlimm, wenn er sich damit abfinden würde.“

Dshunussow ist schon seit 2008 beim EHC, doch nur in der Saison 2011/12, als Lukas Lang sein Konkurrent war, war er gesetzt. Vogl kam 2012. Beide Verträge laufen am Saisonende aus. Fliegauf steht also eine schwierige Entscheidung ins Haus, wenn sich einer als klare Nummer 1 herauskristallisieren sollte. Denn dann wird wohl nur noch einer bleiben und dahinter ein jüngerer Keeper kommen.

Für den Wolfsburger Manager ist das allerdings ein Luxusproblem: „Zwei Torhüter, die unbedingt die Nummer 1 sein wollen, sind für die Mannschaft nur positiv.“

rau

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