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EHC: Viel Lob und eine Warnung

EHC Wolfsburg EHC: Viel Lob und eine Warnung

Wenn es ginge, Charly Fliegauf würde am Freitag (19.30 Uhr) gern den Gegner tauschen. Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg erwartet die Schwenninger Wild Wings. Zweiter gegen Letzter, 11:1 Tore gegen 1:10 Tore. „Das wird eine schwere Kiste“, glaubt Wolfsburgs Manager, „wir müssen uns auf unsere Basics besinnen, nicht im entferntesten daran denken, dass wir die einfach weghauen.“

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Hinten stabil, vorn torhungrig: Gegen Düsseldorf (7:0) und in Köln (4:1) zeigte sich der EHC Wolfsburg (r. Brent Aubin in typischer Jubelpose) nach seinem Treffer gegen die DEG) in exzellenter Form. Jetzt heißt es, auf dem Teppich zu bleiben.

Quelle: Boris Baschin (2)

Die jüngsten Ergebnisse - sie sind gefährlich. Der EHC darf sich nicht zu sicher fühlen. Und Fliegauf weiß: „Bei Schwenningen ist Feuer unterm Dach, die werden eine unangenehme Woche haben, die müssen reagieren. Wir sollten gewarnt sein.“

Vorsicht vor den Schwarzwäldern! Die waren vergangene Saison schwach, aber für den EHC ein Alptraum. Einmal setzte es für Wolfsburg ein 1:8, und als der EHC glaubte, gelernt zu haben, vergeigte er im zweiten Auftritt beim letztjährigen Neuling eine 2:0-Führung und verlor erneut.

Nun naht ein Heimspiel. Für den EHC eine gute Chance, sich in der Spitzengruppe festzubeißen. Das Team hat Spaß gemacht zum DEL-Start und hatte Spaß. 7:0 gegen Düsseldorf, 4:1 bei Vizemeister Köln. War‘s gegen die DEG noch einfach gewesen, so war es in Köln streckenweise brillant. Brillant ist manchmal schlicht. Stürmer Sebastian Furchner: „Wir haben einfacher gespielt als die Kölner.“ Einfacher heißt: Scheibe schnell bewegen, schnell in die Positionen, schnell vors Tor und den Abschluss suchen. Fliegauf lobte den Auftritt in Köln: „Gut gespielt, souverän verteidigt.“

Der EHC machte sehr viel richtig. Vorn druckvoll, hinten mit hohem Einsatz, als Köln drückte. „Das 4:1 war eine echte, starke Teamleistung“, freute sich Angreifer Brent Aubin.

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