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EHC: Siegen für das Play-Off-Heimrecht

Eishockey EHC: Siegen für das Play-Off-Heimrecht

Jetzt will Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg nicht mehr lockerlassen: Nach dem Sprung auf Rang zwei am Dienstag wollen die Grizzlys heute Abend (19.30 (Uhr) bei den Iserlohn Roosters nachlegen. Keeper Sebastian Vogl, am Dienstag haarscharf am sechsten Shutout der Saison vorbeigeschrammt: „Wir wollen die direkte Play-Off-Qualifikation und das erste Heimrecht im Viertelfinale!“

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Konzentriert in die Schlussphase der Hauptrunde: Der EHC ist aktuell Zweiter, Keeper Sebastian Vogl (2. v. l.) und die Wolfsburger wollen mit einem Sieg in Iserlohn dem Play-Off-Heimrecht ein Stück näherkommen.

Quelle: Photowerk (bb)

Und was dann? Münchens Trainer Pierre Pagé: „Der EHC ist eine der besten Mannschaften der DEL, eine, die die Meisterschaft gewinnen kann.“ Vor der Länderspielpause hatte der EHC ein wenig um die Direkt-Quali (mindestens Platz sechs) zittern müssen. Nach drei glatten Siegen in Folge bei nur vier Gegentoren ist Platz sechs jetzt nur noch theoretisch gefährdet, Platz vier oder besser gut machbar. Das brächte das erste Heimrecht im Viertelfinale. Vogl: „In den Play-Offs kommt es auf Heimrecht, auf Heimstärke an. Und wir sind heimstark.“ Zwischenzeitlich hatte sich das Team von Trainer Pavel Gross zwar in eigener Halle schwer getan, doch jetzt, so Vogl, „haben wir zu Hause unser Selbstbewusstsein und unsere Stärke wiedergefunden. München haben wir frustriert.“

Auswärts ist der EHC sowieso das beste Team der Liga, und darauf kommt es auch heute an. Gross warnt vor Iserlohn, das vor allem defensiv unheimlich stabil ist, seit Jari Pasanen das Zepter von Doug Mason übernommen hat. Gross, dessen Team heute Mittag aufbrechen wird: „Sie spielen wesentlich defensiver und haben vorn richtig viel Speed und Power.“ Erst recht, weil Torjäger Michael Wolf wieder spielen kann, bei seiner Rückkehr am Sonntag gegen Mannheim doppelt traf. Und während Wolfsburg um das Heimrecht im Viertelfinale kämpft, wollen die Roosters als Neunter endlich wieder in die Play-Offs, sind gerade zu Hause stark. Gross, auch mit Blick auf das Berlin-Spiel am Sonntag (14.30 Uhr): „Es wartet ein sehr schweres Wochenende.“

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