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EHC: Schaus neu, Kader steht

Eishockey EHC: Schaus neu, Kader steht

Der EHC hat seine letzte Kader-Planstelle vergeben - und zwar wieder an einen Meisterspieler: Verteidiger Nick Schaus kommt von Norwegens Titelträger Stavanger Oilers als siebter Verteidiger zum Wolfsburger Eishockey-Erstligisten.

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Die Abwehr steht: Nick Schaus (M.) kommt von Norwegens Meister Stavanger Oilers zum EHC, ist damit das letzte Puzzleteil im Wolfsburger Kader.

Quelle: Imago 16105146h

Angreifer Sergej Stas von Oberliga-Meister Bremerhaven, Tim Hambly von DEL-Titelträger Ingolstadt - und jetzt Schaus, der in den norwegischen Play-Offs auch wertvollster Spieler wurde. Drei der sechs EHC-Neuen sind aktuelle Meister. Für Manager Charly Fliegauf war das kein Kriterium, aber er sagt schmunzelnd: „Schaden kann das ja nicht. Gut, wenn sie eine tolle Saison gespielt haben.“

Der US-Amerikaner Schaus erhält die zehnte Ausländerlizenz bei den Grizzlys. Fliegauf erklärt, warum er den 27-jährigen Rechtsschützen unbedingt haben wollte: „Er ist ein guter Schlittschuhläufer, trifft kluge Entscheidungen mit der Scheibe und spielt mit sehr viel Herz.“ Der EHC-Manager weiter: „Er ist im besten Alter, entwicklungsfähig, sehr motiviert und passt mit seinen Fähigkeiten hervorragend in unser Anforderungsprofil.“ In Wolfsburg behält der Neuzugang mit AHL-Erfahrung seine Rückennummer 5, die er auch in Norwegen hatte.

Noch dazu ist Schaus offensiver ausgerichtet als der zuletzt verpflichtete Hambly - das war ein wichtiges Kriterium bei der EHC-Suche. 34 Skorerpunkte sammelte der Verteidiger in 33 Saisonspielen, dazu 15 in 17 Play-Off-Partien.

Schaus ist übrigens nicht der erste, den Fliegauf aus Stavanger holt. Im Sommer 2010 war Abwehrspieler Robbie Bina von den Oilers gekommen - ebenfalls nach seinem ersten Europa-Jahr, ebenfalls als Meister und auch als wertvollster Spieler. Fliegauf: „Ja, das ist kurios. Sie haben auch ähnliche Karrieren. Nick ist da vielleicht der etwas aggressivere, körperlichere Spieler als Robbie.“

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