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EHC: Pellegrims mittendrin, aber Hoffnung für Dresden

Eishockey EHC: Pellegrims mittendrin, aber Hoffnung für Dresden

Zwei gegen zwei auf kleinem Feld - Mike Pellegrims schoss das letzte Tor der Übung, feierte sich und ließ sich feiern. Er hat immer noch Auge und Geschick. Doch dass der frühere Top-Verteidiger gestern früh erneut bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg mittrainierte, sagt alles. Die Magen-Darm-Krise hatte den EHC immer noch im Griff. Vier Akteure fehlten deshalb weiter. Vor der Abreise nach Dresden gab es gestern aber etwas Optimismus.

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Jetzt doch wieder Aushilfs-Verteidiger: Weil bei den EHC-Profis weiter ein Magen-Darm-Virus grassiert, muss Co-Trainer Mike Pellegrims (l.) im Training wieder ran. Gestern fehlte zudem Christoph Höhenleitner (M.).

Quelle: Photowerk

„Schon Wahnsinn, dass ich wieder mitmachen darf“, hatte Mike Pellegrims schon am Vortag geseufzt. Angesichts von acht Verteidigern im Kader hatte er gehofft, in dieser Saison nicht mehr oft in Übungseinheiten aushelfen zu müssen. Denkste! Am Dienstag hatten Kilian Keller, Max Meirandres und Nick Schaus gefehlt, Peter Lindlbauer (Armverletzung) kann noch nicht alles mitmachen.

Damit es einigermaßen aufgeht, half Stürmer Christoph Höhenleitner hinten aus. Und Pellegrims. Gestern früh war dann Nick Schaus zurück, aber Höhenleitner fehlte. Pellegrims machte wieder mit. Gut aber: Höhenleitner fehlte aus privaten Gründen (seine Frau war krank, er kümmerte sich um die Kinder) - und kann mitfahren.

Neue Magen-Darm-Gequälte kamen nicht dazu, Tyson Mulock, Brent Aubin, Meirandres und Keller wurden noch geschont und reisen gesondert voraussichtlich heute nach.

In Dresden wird Wolfsburg weiter trainieren, dazu gibt es den Skoda-Cup. Am Samstag (16 Uhr) trifft Wolfsburg auf den HC Litvinov. „Ein starker Gegner“, so EHC-Trainer Pavel Gross. „Genau das, was wir in der Vorbereitung brauchen.“ Er geht davon aus, dass sein Team bis dahin im Wesentlichen (Aleksander Polaczek könnte in diesen Tagen Vater werden) komplett ist. Die Tschechen waren in der vergangenen Saison in der heimischen Top-Liga nur Elfter, sind aber, so Gross, „läuferisch und traditionell auch spielerisch stark“. Am Sonntag spielt Wolfsburg dann um Platz drei oder den Turniersieg gegen Polen oder Zweitligist Dresden.

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