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EHC-Pech: Ohne Spiel abgestürzt

Eishockey EHC-Pech: Ohne Spiel abgestürzt

So schnell geht das im Spitzenkampf des Eishockey-Oberhauses. Nur einmal gespielt am Wochenende, das Spiel verloren, gestern ist Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg rausgekippt aus den Plätzen eins bis sechs, die die direkte Play-Off-Teilnahme bringen. Dem 2:3 am Freitag gegen München folgte der Fall von Rang vier auf sieben, obendrein hat Wolfsburg nun auch noch München im Nacken.

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Schlüsselszenen: Ein Münchner kletterte auf Wolfsburgs Spielerbank, doch der EHC musste danach in Unterzahl ran und ließ später viele Chancen aus, verlor das Spiel und in der Liga drei Plätze.

„Ein Sieg wäre wichtig, um vorn dabei zu bleiben und um einen Verfolger auf Distanz zu halten“, hatte Manager Charly Fliegauf zuvor seinen sportlichen Weihnachtswunsch geäußert. Er wurde nicht erfüllt. Nun muss zwischen den Jahren nachgearbeitet werden. Ohne Reisestress kann das Team sich auspowern, muss dann aber in den Heimpartien gegen Schwenningen (Donnerstag, 16.30 Uhr) und Augsburg (Samstag, 16.30 Uhr) mehr bringen als im ersten Drittel gegen München, das 0:2 ausging.

Am Ende war die Niederlage unglücklich. Der EHC hatte viele Chancen vergeben, obendrein hatten die Unparteiischen schwach geleitet. Gut ein halbes Dutzend Mal ließen sie Münchner Icing ungeahndet. Das gab den Gästen Luft. Kurios auch, dass der Münchner Danny Bois die Wolfsburger Bank entern durfte, eine Rauferei anzettelte, sich anschließend aber der EHC in Unterzahl sah. Coach Pavel Gross („Das verstehe ich nicht“) war so sauer, dass er zur Premiere seines neuen Schützlings Ramzi Abid nichts sagen wollte.

Der Kanadier hatte ordentlich gespielt, den Pfosten getroffen, wird nun erst übermorgen wieder ins Training einsteigen. Er holt seine Familie aus Finnland ab, hofft, an Heiligabend zurück zu sein. „Das ist die Strapaze wert“, sagte er. Und freut sich schon aufs nächste Training, „denn der EHC hat ein tolle Truppe“.

rau/jsc

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