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Doppelschlag führt in die nächste Pleite

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Doppelschlag führt in die nächste Pleite

Jetzt wird‘s ganz eng für die Grizzlys bei ihrer zweiten Final-Teilnahme! Wolfsburgs Eishockey-Erstligist unterlag am Sonntag in der mit 4503 Fans ausverkauften Eis-Arena mit 4:5 (2:1, 0:2, 2:2) gegen Favorit München, liegt in der Serie 0:2 hinten.

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Wolfsburgs Andre Reiss (l.), Vincenz Mayer (2.v.l.) und Timothy Wallace (r.) kämpfen um den Puck gegen Münchens Mads Christensen (M.).

Die Treffer von Brent Aubin, Vincenz Mayer, Jimmy Sharrow und Mark Voakes reichten nicht. Und: Mit Sebastian Furchner und Robbie Bina stiegen zwei Leistungsträger früh verletzt aus.

Dass die beiden Routiniers am Dienstag (19.30 Uhr) in Spiel drei dabei sind, ist fraglich. Coach Pavel Gross könnte gesperrt sein (siehe Bericht).

Tolle Kulisse, tolle Choreografie, doch auch im fünften DEL-Finalspiel der Wolfsburger Geschichte gab es eine Pleite. Und die war ebenso unnötig wie unglücklich. München war noch gar nicht wach, da führten die Gastgeber schon 2:0. München verkürzte, Wolfsburg reklamierte vergeblich, dass Keeper Felix Brückmann keinen Helm mehr hatte. Dann kam der Knackpunkt. Fast zwei Minuten doppelte Überzahl - die Grizzlys machten nichts draus. Das Problem zog sich in durch die gesamte Partie: In Überzahl fand Wolfsburg kaum Lösungen, schoss wenig, war zögerlich.

Im Sekundenschlaf gab die Gastgeber die Partie weg. Binnen 35 Sekunden verwandelte München den Rückstand in eine Führung, Wolfsburg sah dabei hinten schlecht aus. Die Partie war hart, oft nickelig. Bitter: Mayers vermeintliches 3:3 wurde nicht gegeben. Es war ein Schlittschuhtor (siehe Bericht). Kurz danach traf Tyler Haskins nur die Latte.

In Überzahl klappte nichts, in Unterzahl nicht genug. München nutzte seine doppelte Überzahl top, traf doppelt. Wolfsburg bäumte sich auf, die Treffer gegen sich sicher fühlende Münchner waren gut fürs Selbstbewusstsein. Fast wäre Voakes sogar noch der Ausgleich geglückt, doch verloren gegangen war die Partie viel früher. Am Montag fliegt Wolfsburg wieder gen München.

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