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Dritte Niederlage: Grizzlys brauchen ein Wunder

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Dritte Niederlage: Grizzlys brauchen ein Wunder

Jetzt brauchen die Grizzlys ein Wunder. Nach dem 1:4 (0:1, 0:1, 1:2) gestern vor 6150 Zuschauern in München steht Wolfsburgs Eishockey-Erstligist in den Final-Play-Offs vor dem K.o. Und Red Bull München vor seinem ersten Titel. Tim Hamblys Anschluss kam gestern zu spät für die Gäste.

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Vergebliche Mühe? Michael Wolf (l.) aus München im Kampf um den Puck mit Wolfsburgs Jefferey Likens.

Quelle: dpa

Einen 0:3-Rückstand in einer Serie hat noch nie ein Team  in der DEL gedreht. Für Wolfsburg kommt erschwerend hinzu: die dünne Personaldecke. Sebastian Furchner und Robbie Bina (siehe Bericht) fehlten gestern. Und das sollte nicht alles bleiben.

München war schneller in der Partie, Toni Söderholms Gewaltschuss  ging nur knapp drüber. Bei Münchens Führung passte dann die Zuordnung in der Grizzlys-Zone nicht: Uli Maurer hatte viel Platz um Matt Smabys Schuss zum 1:0 abzufälschen. Um die 15. Minute ruckte Wolfsburg an, Mark Voakes und Brent Aubin, dessen Versuch Daryl Boyle im Spagat mit dem Fuß stoppte, hatten das 1:1 auf der Kelle. Andy Reiss scheiterte am Außennetz.

Im zweiten Drittel kassierte Gerrit Fauser von Smaby einen ungeahndeten Check gegen den Kopf, musste eine Weile pausieren, kam aber wieder. Bitter dann das 0:2. Fabio Pfohl kassierte ebenfalls ungeahndet einen Check gegen den Kopf von Steve Pinizzotto, kroch vom Eis, München nutzte die Situation zum Konterangriff und traf. Pfohl war schwer benommen, wurde in die Kabine geführt.

Das Team von Pavel Gross versuchte, im Spiel zu bleiben, wurde aber selten gefährlich. Auch in Überzahl lief weiterhin in der entscheidenden Phase nichts. Vielleicht spielten gestern die Personalnöte eine gewisse Rolle, dass das Powerplay noch harmloser aussah als in den Spielen zuvor.

Christoph Höhenleitner hatten den Anschlusschance, David Leggio im Kasten bekam die Ecke gerade noch dicht. München erhöhte, dann schossen die Grizzlys endlich mal wieder ein Powerplay-Tor. Ohne Keeper riskierten sie kurz vor Schluss alles und kassierten noch das 1:4.

rau

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