Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
EHC-Lotto: Wer kippt raus?

Eishockey EHC-Lotto: Wer kippt raus?

Einer aus 20 - das ist die Lotterie von Pavel Gross. Am bislang schwersten Saison-Wochenende muss der Trainer von Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg erstmals einen Akteur streichen. Wen es zuerst trifft, will er heute entscheiden. Zum Spiel in Mannheim (19.30 Uhr) fuhren alle mit. Der Trainer gewinnt der Qual der Wahl Positives ab: „Ich kann taktisch auf die Gegner reagieren.“

Voriger Artikel
Fausers Fokus: Defensive
Nächster Artikel
Doppel-Diesel reicht nicht: Adler siegen noch mit 3:2

Wer kippt raus? Ein EHC-Profi muss ab jetzt auf die Tribüne, wenn keiner ausfällt. Heute in Mannheim könnte es Vincenz Mayer (ganz rechts), Simon Danner (l. hinten) oder Patrick Pohl (Nr. 26) treffen.

Quelle: Photowerk (1)/Imago 14457500

Gross hat 20 Feldspieler zur Verfügung, alle fuhren gestern mit nach Mannheim. Aber: Nur 19 können spielen. Die Auswahl dürfte Gross zwischen Patrick Pohl, Vincenz Mayer und Simon Danner treffen. Danner ist nach langer Pause noch nicht bei 100 Prozent. Er braucht Praxis, beim Zuschauen bekommt er sie nicht. Doch das garantiert dem Außenstürmer nicht in jedem Spiel den Platz. Gross wird die Einsätze dosieren.

Mayer und Pohl können beide als Mittelstürmer agieren, in der Hierarchie vor ihnen stehen aber auf den vier Centerpositionen Tyler Haskins, Gerrit Fauser, Marco Rosa und Brent Aubin. Möglich, dass Aubin mal wieder als Außen agiert, was auch Pohl und Mayer können. Einer der beiden jungen Deutschen wäre dann trotzdem ein Kipp-Kandidat. Pohl ist durch die Rückkehr von Rosa und den Zugang von Aubin nicht mehr erste Wahl im Powerplay.

„In Überzahl sind die Leistungsträger gefordert“, stellt der Trainer ohnehin klar. Die schlechteste Powerplay-Quote aller Teams lässt ihm keine Ruhe. „Wir müssen das besser machen als bisher“, sagt er, „und wir können das besser. Powerplay entscheidet enge Spiele.“

Wie eng werden die kommenden Spiele? Der heutige Gastgeber Mannheim und Sonntag-Gast Köln (16.30 Uhr) sind für Wolfsburgs Coach die heißesten Titelkandidaten. Und er weiß: „Es wird in den Partien nicht darauf ankommen, wer bei uns zuschauen muss, sondern wie wir auftreten, ob wir als Einheit auf dem Eis funktionieren.“

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel