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EHC: Jetzt will Gross mehr Tore sehen

Eishockey EHC: Jetzt will Gross mehr Tore sehen

„So darf man nicht auftreten!“, lautete der Tenor nach den Turnierpleiten in Dresden. Insgesamt hat Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg in der Vorbereitung nur eine Partie gewonnen, vier verloren, selten überzeugt. Jeff Likens ist der Top-Torjäger! Das zeigt auf zweierlei Art, wo die Probleme liegen.

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Fordert bessere Schüsse: EHC-Coach Pavel Gross ließ gestern die jungen Verteidiger länger üben.

Denn Likens ist Verteidiger. „So darf er gern weitermachen“, sagt Coach Pavel Gross. Doch genau diese Torgefährlichkeit vermisst er im Team. Deshalb gab es gestern mal wieder neben harten Laufeinheiten viel Abschluss-Übungen in der Trainingseinheit. Zudem wurden mit Peter Lindlbauer, Kilian Keller und Max Meirandres die drei jungen Verteidiger geschult. Gross: „Wir wollen ihre Gefährlichkeit von der blauen Linie verbessern. Sie haben Nachholbedarf, die Scheibe aufs Tor zu bringen.“ Und Potenzial, weil sie noch jung sind.

Insgesamt war es Gross bislang zu wenig Druck von der blauen Linie. Likens ist der Einzige, der es gut umsetzte. Im Powerplay funktionierte nur die Reihe mit ihm, Brent Aubin, Marco Rosa, Tyler Haskins und Mark Voakes. Bei Tim Hambly, Tyson Mulock, Matt Dzieduszycki, Sebastian Furchner und Norm Milley passiert weniger.

In Überzahl setzt der Coach auf Formationen mit nur einem Verteidiger, „weil wir nicht so viele schussstarke Verteidiger haben.“ Aber: „Unsere Torgefahr muss größer werden. Auch im Spiel fünf gegen fünf.“ Da müssen die Schüsse nicht perfekt sein, aber, so Gross: „Wenn wir vorn 15, 20 Sekunden herumspielen, dann der Schuss von der blauen Linie gleich beim ersten Mann hängen bleibt, war alle vorherige Mühe umsonst.“

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