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EHC: Einzelgespräche nach Turnierdebakel

Eishockey EHC: Einzelgespräche nach Turnierdebakel

Beide Spiele beim Skoda-Cup in Dresden verloren - doch die Auftritte an sich machten den Verantwortlichen des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg mehr Sorgen als das Ergebnis. Gestern wurde aufgearbeitet. Coach Pavel Gross redete seinem Team ins Gewissen.

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So nicht, Jungs! Coach Pavel Gross (l.) war über die Leistungen seiner Schützlinge in Dresden (hier Tyler Haskins und Armin Wurm gegen Polen) verärgert, gestern bat er zu Team- und Einzelgesprächen.

Quelle: Photowerk (bas)/Dehli

Eistraining war nicht. Es gab Trockenübungen. Und ernste Worte. Einiges hatte in Dresden beim 3:4 gegen Litvinov und beim 2:3 n. P. gegen Polen nicht gepasst. Das polnische Nationalteam hatte am Tag zuvor gegen Dresden 2:7 verloren - gegen einen Zweitligisten, der mit einem Sieg gegen Litvinov am Ende das Turnier gewann.

„Inakzeptabel“, hatte Coach Gross lapidar festgestellt. „Es geht nur mit 100 Prozent“, kritisierte Manager Charly Fliegauf die fehlende Einsatzfreude. Der Manager sagt auch: „Wir verfallen nicht in Panik.“ Trotzdem werden die Dinge angesprochen, „das müssen wir nicht zu hoch aufhängen, aber den Jungs vor Augen halten“. Damit sich nichts einschleicht. „Schlechte Angewohnheiten können wir nicht brauchen“, so der Manager.

Mangelhaftes Zweikampfverhalten, zu wenig Zug zum Tor, fehlende Kommunikation auf dem Eis - beim EHC hatte es gehakt. Deshalb gab es nicht nur eine Teamsitzung, sondern Gross und sein Assistent Mike Pellegrims führten gestern auch viele Einzelgespräche mit den Spielern.

Vielleicht waren die Akteure etwas müde gewesen. In der Vorwoche hatte sich das im Training abgezeichnet, als mehrmals teils ein halbes Dutzend Akteure wegen Krankheit oder Verletzung fehlten. Ab jetzt sinkt die Belastung auf Saisonrhythmus. Fliegauf: „Am Wochenende in Köln und Krefeld muss eine Reaktion kommen.“ Resultat zweitrangig - „denn es ist Vorbereitung, aber“, so Fliegauf, „so wie in Dresden darf es nicht aussehen“.

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