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EHC: Die sechs großen Fragen vorm DEL-Start

EHC Wolfsburg EHC: Die sechs großen Fragen vorm DEL-Start

Mit einem rheinischen Wochenende, das es in sich hat, beginnt am Freitag die Saison für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg. Heimauftakt gegen die Düsseldorfer EG (19.30 Uhr), Gastspiel bei Vizemeister Köln am Sonntag - wie weit ist der EHC? Wichtige Fragen (und einige Antworten) vor dem Start.

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Wer spielt im Tor?

Sebastian Vogl spielte in der Vorbereitung fünfmal, Felix Brückmann viermal. Beide standen jeweils bei zwei Siegen im Tor, beide boten starke Partien und schwächere. Vogl, DEL-Top-Mann im Vorjahr, absolvierte die beiden letzten Test-Partien, glänzte dabei in Iserlohn. Es könnte auf ihn hindeuten, zumal er einen kleinen Bonus aus der Vorsaison haben könnte. Der Keeper selbst sieht es gelassen: „Wir erfahren es bestimmt wie immer einen Tag vor dem Spiel.“

Welcher Ausländer fällt raus?

Eine ganz spannende Situation: Spielt der gesetzte Jeff Likens (davon ist auszugehen), muss ein anderer Ausländer (nur neun dürfen spielen) aus dem Aufgebot weichen. Wer? Offen. Es hängt auch daran, ob Coach Pavel Gross die offensive oder die defensive Variante bevorzugt. Setzt Gross auf die offensive Variante mit sechs Import-Stürmern, dürfte hinten am ehesten Nick Schaus pausieren, der in den Special Teams keine große Rolle spielte. Setzt Gross auf vier Import-Verteidiger, muss einer der nordamerikanischen Stürmer sitzen. Alle anderen Import-Spieler sind beim EHC schon Führungsspieler und allesamt Top-Skorer - es könnte auf Mark Voakes hinauslaufen, im Powerplay war der aber in der Vorbereitung gesetzt, er hat ordentlich geskort. Und ohne Gerrit Fauser (Gehirnerschütterung) wäre ohne Voakes die Centerposition eher dünn besetzt.

Steht die Defensive?

Im Rückwärtsgang machte der EHC in der Vorbereitung natürlich noch nicht alles richtig. Aber vieles. In keinem Spiel gab es eine deutliche Niederlage, vier DEL-Konkurrenten wurden bezwungen, mehr als vier Gegentore nicht kassiert.

Trifft die Offensive?

Da ist noch Potenzial. Der EHC schoss im Schnitt weniger als drei Tore, etliche Stürmer blieben ohne Treffer, der EHC ließ regelmäßig Spielfreude aufblitzen - aber Zug zum Tor vermissen. Bei fünf gegen fünf auf dem Eis mangelte es an Treffern.

Taugen die Special Teams?

Gut ein Drittel seiner Vorbereitungstreffer schoss der EHC in Überzahl. Das ist ein guter Wert, die Kombinationen sind auch nicht schlecht. In Unterzahl ist dagegen sicher noch Luft bei den Wolfsburgern, aber das geht allen DEL-Teams vorm Start so.

Stimmt die Fitness?

Ja. Die Schlussabschnitte der Test-Partien hat das Team von Trainer Pavel Gross mehrfach dominant gestaltet, dabei Partien gedreht oder beherrscht. Das sieht gut aus.

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