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EHC 3:1! Verteidiger zerlegen München

Eishockey EHC 3:1! Verteidiger zerlegen München

Erst Spektakel, und dann den vierten Sieg in Serie cool nach Hause gebracht: In einem ganz wichtigen Duell um die Platzierung für die Play-Off-Plätze besiegte Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern Abend den EHC München vor 2400 Zuschauern verdient mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1), schob sich so sogar auf Rang zwei vor. Jeff Likens, Robbie Bina und Gerrit Fauser trafen.

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Das zu diesem Zeitpunkt überfällige Führungstor: Jeff Likens (r.) staubt hier zum 1:0 ab, am Ende besiegte der EHC Wolfsburg den EHC München mit 3:1 und schob sich auf den zweiten Tabellenplatz vor.

Quelle: Photowerk (bs)

Gleich zu Beginn zündete der EHC ein Offensiv-Feuerwerk, München war gar nicht da, was 20:8 Schüsse im ersten Abschnitt belegen. Aber: Marco Rosa, Brent Aubin, Ramzi Abid, Chad Bassen nach Traumvorarbeit von Patrick Pohl und Sebastian Furchner im Powerplay brachten den Puck nicht an Münchens Keeper Mika Noronen vorbei. Was die Angreifer nicht schafften, erledigte ein Verteidiger in bester Stürmer-Manier: Der bärenstarke Jeff Likens staubte zum 1:0 ab, München hatte sich zuvor einen Wechsel-Fehler geleistet.

Auch das zweite Drittel begann mit Wolfsburger Überlegenheit, jetzt vergab Aleksander Polaczek die erste Grizzly-Chance. In Überzahl war es wieder ein Abwehrspieler, der traf: Bina überraschte Noronen mit einem Schuss ins kurze Eck zum 2:0. Jetzt wachte der Siebte auf, bot den Gastgebern mehr Paroli - aber nur einmal wurde es richtig gefährlich für EHC-Torwart Sebastian Vogl: Daniel Sparre zögerte mit der Rückhand zu lange, Vogl und Benedikt Kohl retteten gemeinschaftlich.

Im Schlussdrittel machte München weiter, drängte auf den Anschluss. Aber Wolfsburgs Abwehr hielt, auch als Vogl gegen Thomas Holzmann und Martin Hinterstockers Nachschuss gefordert war. In der Gäste-Drangphase machte Gerrit Fauser alles klar: München wechselte wieder, er wartete schon an der blauen Linie und hämmerte die Scheibe von links ins lange Eck - 3:0. Schade: Vogl verpasste seinen zweiten Shutout in Serie, kassierte neun Sekunden vor Schluss das 1:3, nachdem Aubin das vierte Tor verpasst hatte. Es war aber der einzige Makel im EHC-Spiel.

hot/aha

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