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Dshunis Abschied: „Es ist schon hart“

Eishockey Dshunis Abschied: „Es ist schon hart“

Dieser Abschied ist kein ganz gewöhnlicher: Nach dem Halbfinal-Aus bei den Kölner Haien sprach Wolfsburg Keeper Daniar Dshunussow über seinen Abschied, gewährte Einblicke in seine Gefühlswelt. Nach sechs Jahren bei den Grizzlys wird sein Vertrag nicht verlängert, wo es ihn hinzieht, sei noch offen. Dshuni: „Jetzt, wo ich weiß, dass es in Wolfsburg zu Ende geht, ist es schon hart!“

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Sein letztes EHC-Spiel: Dshunussow (l.) in Nürnberg.

2008 war der gebürtige Berliner aus Hamburg gekommen, lieferte sich mit seinen Kontrahenten (erst Oliver Jonas, ab 2009 Jochen Reimer, ab dem vergangenen Jahr Sebastian Vogl) Zweikämpfe um einen Platz zwischen den Pfosten.

In diesem Jahr lief’s für den 28-Jährigen dann nicht mehr. Erst war er verletzt, zudem hielt Vogl stark, wurde bester Keeper der DEL-Hauptrunde. Für Dshuni, der nur auf 17 Saisonspiele kam, war nun kein Platz mehr.

Klar ist: Im Groll geht der Torwart nicht. „Als ich damals kam, war der EHC das Beste, was mir passieren konnte“, erinnert er sich. Hier gab man ihm die Chance, DEL zu spielen. Dshuni nutzte sie und spielte sich in die Herzen der Fans – und die Fans sangen sich in seins. Er erinnert sich: „Als ich vor zwei, drei Jahren nach einer Verletzung zurückgekommen bin, hab‘ ich einen Schuss von der roten Linie reinbekommen. Doch die Fans haben nicht gepfiffen, haben mich aufgemuntert.“

Warum jetzt der Abschied kam? „Wir haben die Situation mit den Trainern analysiert.“ Mehr möchte Dshunussow nicht sagen, er will im Guten gehen, denn: „Auch wenn dieses Jahr nicht so lief, empfinde ich Dankbarkeit – dem Verein und den Fans gegenüber.“

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