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Dritte EHC-Pleite in Serie

Eishockey Dritte EHC-Pleite in Serie

Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg ist im Loch. Oder besser: Nach Raketenstart (16 Punkte aus sechs Spielen) nun im freien Fall. Gestern setzte es in eigener Halle vor nur 1900 Zuschauern ein 2:5 (0:1, 2:3, 0:1) gegen die Iserlohn Roosters. Die dritte Pleiten binnen fünf Tagen - bei insgesamt 19 Gegentoren. Für den EHC trafen gestern Brett Palin und Christoph Höhenleitner.

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Meinungsaustausch: Aaron Brocklehurst (r.) mit Iserlohns Michael Wolf, der zusätzliche Argumente hatte – sein Tor zum 3:2.

Beide Mannschaften hatten zuvor zwei Spiele in Folge verloren. Die Gäste, die obendrein wegen eines Staus zu spät kamen, hatten Riesensorgen. Ihre Keeper Nummer 1 und 2 nicht spielfähig, im Kasten Förderlizenkeeper Henning Schroth, drei Asse, darunter Torjäger Tyson Mulock nicht dabei, im ersten Drittel Abwehrroutinier Collin Danielsmeier verletzt raus - „aber wir haben gekämpft wie die Löwen“, freute sich Gästecoach Doug Mason.

In Überzahl gingen die Gäste in Führung, bald darauf hatte der EHC aber Oberwasser. In der ruppigen Partie hatte Iserlohn oft Probleme, die zunehmend stärker werdenden Wolfsburger zu stoppen. Und die Roosters hatten Glück, dass sie nicht noch mehr Strafen kassierten, als sie ohnehin bekamen. Binnen 70 Sekunden schien der EHC mit einem Doppelschlag auf Kurs, das 3:1 nur eine Frage der Zeit.

Aber: Iserlohn glich aus. Zuvor soll Brent Aubin regelwidrig angegangen worden sein, was EHC-Coach Pavel Gross toben ließ. So handelte er sich eine Bankstrafe für sein Team ein. Kaum war die abgelaufen, stürmte Michael Wolf durch, markierte das 3:2. Wolfsburg war irritiert. Ein schwach geführter Zweikampf von Kilian Keller an der Bande, ein Iserlohner Rückpass, Schlagschuss - 4:2 für die Roosters. Binnen drei Minuten war die Entscheidung gefallen. Der EHC hatte noch eine starke Drangphase, doch es sprang nichts heraus. Wolfsburg versuchte es zweimal mit einem Feldspieler statt des Torwarts, kurz vor Schluss fiel das 2:5 noch ins leere Netz.

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