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Drei Tore: Rosa belohnt sich mit einem Barcelona-Trip

EHC Wolfsburg Drei Tore: Rosa belohnt sich mit einem Barcelona-Trip

„Nach einer Verletzungspause kann es etwas dauern, Kreativspieler brauchen länger“ - vor knapp einer Woche hatte sich Trainer Pavel Gross hinter Marco Rosa gestellt (WAZ berichtete). Am Wochenende zahlte der Top-Einkauf des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg zurück, schoss drei Tore. Nun belohnt er sich in den vier trainingsfreien Tagen mit Barcelona.

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Na, siehste! Marco Rosa (r.) beim 8:0 gegen Berlin. Da buchte der Mittelstürmer drei Skorerpunkte, nachdem er in Augsburg beim 5:2 schon zwei Treffer erzielt hatte.

Quelle: city-press / Renner

Der Trip nach Katalonien war schon länger geplant, doch jetzt kann ihn Rosa erleichtert antreten. Er hat das Skoring aufgenommen (mit drei Treffern und zwei Vorlagen war er Wolfsburgs Erfolgreichster am Wochenende). Und dazu kann er seiner Familie berichten: „Die Stimmung in Deutschland ist toll, gegen die Eisbären war die Kulisse höllisch, das hat Spaß gemacht.“

Der Ausflug nach Barcelona, wo unter anderem die riesige Basilika Sagrada Familia steht, ist kein Sightseeing. Rosa, der EHC-Import, auf dem der größte Erwartungsdruck lastet, trifft sich mit Verwandschaft. Seine Mutter stammt aus Spanien. „In Barcelona treffe ich Tanten, Onkel, Neffen“, berichtet der Stürmer. Fußball könnte auch ein Thema sein in Barcelona. Und: Rosa hat früher in Kanada als Jugendlicher gut gekickt. Kein Wunder bei den Vorfahren. Sein Vater ist Italiener. Doch als Kanadier muss man Eishockey-Profi werden.

In Wolfsburg hatte Rosa vor einigen Wochen nach vielversprechendem Saisonstart eine Rippenprellung eingesteckt. Beim Comeback hatte er noch Schmerzen. „Inzwischen aber“, so sagt er, „sind sie weg, ich gehe wieder automatisch härter dorthin, wo man Tore erzielten kann. Und ich habe mich natürlich auch wieder mit den Jungs eingespielt.“ Was zu sehen war beim 8:0 gegen die Eisbären.

rau

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