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Doppel-Furchner und Fauser! Grizzlys bereit für Zürich

Eishockey – DEL Doppel-Furchner und Fauser! Grizzlys bereit für Zürich

Wolfsburg. Schon am Dienstag (19.30 Uhr) wartet auf die Grizzlys Wolfsburg in der Champions League mit dem Gastspiel der ZSC Lions aus Zürich die nächste große Aufgabe. Doch das Team von Trainer Pavel Gross scheint seit Sonntag gut gerüstet.

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Da isser! Gerrit Fauser bejubelt seinen ersten Saisontreffer - das 3:2 in der Verlängerung gegen die Eisbären Berlin.

Quelle: Imago

Gegen Titelaspirant Eisbären Berlin lieferten am Ende wenige Grizzlys eine Top-Leistung und gewannen mit 3:2 (0:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung. Sebastian Furchner (2) und Gerrit Fauser schossen vor 3400 Zuschauern die Wolfsburger Tore.

Gut für die Partie gegen Zürich: Die Grizzlys landeten gerade rechtzeitig ihren ersten DEL-Heimerfolg der Saison.

Gut für die Partie gegen Zürich: die Leistung. Denn anders als gegen Mannheim und München war die Mannschaft diesmal gleich wach. Zwar lag sie gleich wieder schnell hinten, weil sie unnötig in Unterzahl geraten war. „Da wollten wir zu viel“, seufzte Gross. Da er aber gegen Willen nie etwas hat und die Mannschaft diesen Willen nie verlor, war er zufrieden. In der Folge war das Team geduldig und vor allem defensiv konzentriert.

Das Spiel war wie erwartet ein Auswärtsspiel für die Heimmannschaft. Über 800 Berliner Anhänger hatten die Halle stimmlich meist in der Hand, jubelten am Ende - wie immer - ihren Ex-Liebling Jimmy Sharrow aus Wolfsburgs Kabine.

Beide Mannschaften agierten schnell, ließen aber wenig zu. Und im Tor waren sowohl Felix Brückmann als auch Maximilian Franzreb „überragend“, wie Gross später urteilte. Der junge Franzreb hatte vergangene Saison für Hamburg die Wolfsburger zur Verzweiflung gebracht. Diesmal parierte er in der 40. Minute sogar einen Penalty von Fauser, der zu dem Zeitpunkt das 2:2 gebracht hätte. Nach dem späteren 2:2 spielten die Gastgeber, denen weiterhin Robbie Bina und Kris Foucault fehlten, arg dezimiert. Christoph Höhenleitner war verletzt, Alexander Weiß hatte schwach gespielt, durfte nicht mehr, Fabio Pfohl hatte sich mit einer Disziplinarstrafe verabschiedet. Wolfsburg musste obendrein über eine Minute der Verlängerung in Unterzahl überstehen.

Dann schlug Fauser zu. Sein erstes DEL-Saisontor, wenige Tage nach der Unterschrift unter den neuen Drei-Jahres-Kontrakt. „Viel besser hätte es für mich natürlich nicht laufen können“, meinte er. „Wir haben hart gearbeitet, nie aufgehört und uns den Sieg verdient. Ein besonderes Lob geht an die Special Teams. Sie haben sich in jeden Schuss geworfen.“ Er fügte hinzu: „Über das Tor bin ich natürlich happy, nachdem der Penalty nicht reingegangen ist. Ich habe den Kopf aber nicht in den Sand gesteckt und einfach weitergespielt.“

rau/jsc

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