Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Dixon: Der neue Grizzly war Weltmeister mit Crosby

Eishockey – DEL Dixon: Der neue Grizzly war Weltmeister mit Crosby

Wolfsburg. Perfekte Tage für die Grizzlys Wolfsburg: Mit dem zweiten Sechs-Punkte-Wochenende am Stück eroberte der Vizemeister die Tabellenführung im Eishockey-Oberhaus und meldete am Montag die langersehnte Verpflichtung von Import-Stürmer Nummer 9: Es ist Stephen Dixon. Der war sogar schon Weltmeister mit Superstar Sid Crosby.

Voriger Artikel
Spitzenreiter, Spitzenreiter! Grizzlys nicht zu halten
Nächster Artikel
Angreifer Dixon: Im Juli mit Crosby auf dem Eis

Der neue Grizzly: Center Stephen Dixon, hier im kanadischen Nationaltrikot. Das trug er öfter, war zweimal Junioren-Weltmeister.

Quelle: Foto: City-Press

Dixon wird am Dienstag mit den Grizzlys trainieren. Auf dem Papier erfüllt er fast alle Wunschkriterien der Wolfsburger. Fast alle. „Potulny, Dixon oder reicht‘s noch für einen Rechtsschützen“ hatte die AZ/WAZ bereits am 23. August berichtet. Für einen Rechtsschützen reichte es nicht. Aber für einen Mann mit Erfahrung, der sich nicht umstellen muss. Dixon hatte sich nach drei Jahren in der AHL (280 Spiele, 54 Tore, 77 Vorlagen) früh für einen Wechsel nach Europa entschieden, spielte in Schweden, Russland und Finnland und war dort im Frühjahr mit Tappara Tampere Meister geworden.

Seine besten Jahre hatte der 31-Jährige von 2011 bis 2013, als er für Ässät Pori in Finnland zwei Spielzeiten jeweils über 40 Punkte skorte. Zuletzt 19 Skorerpunkte waren Tappara zu wenig für eine Vertragsverlängerung.

Dixon war ein Top-Talent - in einem sensationellen Jahrgang. Er war U-18- und U-20-Weltmeister mit Kanada. Im U-20-Team standen mit Crosby (Pittsburgh), Jeff Carter (LA), Brent Seabrook (Chicago), Ryan Getzlaf und Corey Perry (beide Anaheim) fünf spätere Stanley-Cup-Gewinner.

Grizzlys-Angreifer Brent Aubin kennt Dixon aus Duellen in Kanadas Junioren-Eliteklasse, sagt: „Er hat starke Allroundfähigkeiten, ist offensiv wie defensiv gut, er wird großartig passen.“ Manager Charly Fliegauf: „Mit ihm bekommen wir einen klassischen Zwei-Wege-Spieler, der am Bullypunkt stark ist.“ Dixon erhält die Rückennummer 18, bekam offiziell einen Vertrag bis 2017. Infos hatte sich der Stürmer bei einigen Grizzlys geholt, mit denen er früher gespielt hat: Tim Wallace, Daniel Widing und Kurtis McLean. So wisse er „recht viel“ über Wolfsburg. Dixon: „Gerade Daniel hat mir viel Positives berichtet.“

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg