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Diesels Pech: Nicht einmal der geht rein...

EHC Wolfsburg Diesels Pech: Nicht einmal der geht rein...

Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg kann nicht mehr gewinnen. Gegen Krefeld gab es am Sonntag ein 4:5 n. P. An einem Nachmittag zum Verzweifeln. Etliche Wolfsburger hatten einen Treffer auf dem Schläger, am meisten ärgerte sich Torjäger Matt Dzieduszycki. Doch der Diesel gibt zugleich die Richtung vor, sagt: „Wir müssen weiterkämpfen, um den Weg wiederzufinden.“

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Eine bezeichnende Szene aus dem Spiel gegen Krefeld: Matt Dzieduszycki bringt diesen Puck nicht unter, der fliegende Krefelder hat die Scheibe abgefälscht. Sie geht drüber. Doch der Diesel ist bissig.

Quelle: Boris Baschin

Knapp 41 Minuten waren gespielt, da hatte der Diesel eine gute Chance links vorbei gesetzt, nur Sekunden später die Scheibe wieder auf dem Schläger, machte vor dem freien Netz nichts falsch, doch ein fliegender Pinguin fälschte mit der Schlägerspitze übers Tor ab. Der Diesel fassungslos: „Das war so ein Tag, da fehlen einem sechs oder sieben Zentimeter zu einem Tor.“ Und dabei hatte der DEL-Torschützenkönig von 2013 alles versucht, nach langen Überlegungen und Prüfungen einen neuen Schläger ins letzte Drittel mit aufs Eis genommen.Doch noch half nichts.

Vergangene Saison hatte er um diese Zeit schon vier Treffer. Doch der Diesel ist einer von denen, die weiter beißen, denn: „Es gibt diese Höhen und Tiefen.“ Und da war er nicht der Einzige. Sein Geschäft sind Tore und das nimmt der Angreifer ernst. Aber er weiß auch: „Manchmal will der Puck nicht rein, dann hilft es nur, weiterzuarbeiten.“ Positiv fand er: „Die Energie ist da, wir haben das System gehalten. Klar haben wir mit vier Treffern zu viele reingekriegt, aber wenn man viel Druck macht, kann das passieren.“ Und es wäre nicht schlimm gewesen, hätte Wolfsburg vorn ein, zwei von etlichen zehn Hundertprozentigen oder fünf Metalltreffern in die Maschen gebracht. Der Diesel weiß genau wie Manager Charly Fliegauf: „Manchmal dauert es, manchmal kriegt man trotz guter Leistung nicht gleich das Ergebnis.“

Der Torjäger ist überzeugt: „Arbeiten wir weiter, wie gegen Krefeld, kriegen wir die Kurve. Dann gehen solche Chancen wieder öfter rein.“ Auch seine.

rau

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EHC-Problem: Immer noch einige abgetaucht

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