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Diesels Doppel-Frust: Kein Tor, kein Sieg

Eishockey Diesels Doppel-Frust: Kein Tor, kein Sieg

Es soll nicht sein! Matt Dzieduszycki ist immer noch nicht aus dem Tor-Loch, am Sonntag traf er dafür zum wiederholten Mal den Pfosten. Der Torjäger des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg ringt um seinen zweiten Saisontreffer. Er steckt nicht auf, darf nicht aufstecken, gibt aber zu: „Das ist natürlich frustrierend.“ Morgen (19.30 Uhr) in Nürnberg gibt es den nächsten Anlauf, die Torflaute (erst ein Treffer) zu beenden.

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Das Ding will einfach nicht rein: Matt Dzieduszycki versucht alles, aber sein Schusspech hält an.

Diesen Frust, so erklärt er, lässt er aber nicht in Spielen an sich heran, „denn wenn man sich zu lange mit der vergebenen Chance, dem Pfostenschuss aufhält, dann ist man vielleicht nicht bereit, wenn die nächste Chance kommt.“ Und um die ringt er stets. Der Diesel: „Und deshalb bin ich auch auf dem Eis nicht frustriert. Ich habe ja Chancen.“ Doch danach, so gibt er zu, hat er schon einmal länger zu knabbern. „Ich will doch auch, dass wir gewinnen, und denke drüber nach, ob es vielleicht gereicht hätte, wenn mein Pfostenschuss drin gewesen wäre.“ Dzieduszycki ist ein Führungsspieler, einer, von dem Tore erwartet werden. Und mehr. Die Rolle nimmt er an. So schwer die Zeit ist, runterziehen lässt er sich von seiner Torkrise nicht.

Ein Törchen für den Diesel - beim EHC haben sieben Spieler mehr geschossen als der Spieler, der normalerweise unter den Top Drei der Torschützen zu finden ist. „Wir arbeiten daran, es zu ändern, ich muss wieder einen stärkeren Abschluss finden.“ Ohne aber dafür die Defensive zu vernachlässigen. Der Stürmer erklärt: „Wir müssen als Team besser defensiv agieren als in einigen der vergangenen Spiele. Aber wenn Spieler wie ich, die viel Eiszeit haben, da nicht mitmachen, was würden dann die anderen machen...? Defensiv nicht zu arbeiten, wäre inakzeptabel.“

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