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Diesel verletzt, EHC 1:2

Eishockey Diesel verletzt, EHC 1:2

Dramatisches Eishockey-Spiel gestern zwischen dem EHC Wolfsburg und den Kölner Haien - und eine schlimme Szene, aus der Wolfsburgs Torjäger Matt Dzieduszycki verletzt hervorging. Dass die Gäste vor 2050 Fans nach Verlängerung 2:1 (1:0, 0:0, 0:1) gewannen, geriet zur Nebensache, da beim EHC obendrein Robbie Bina eine Sperre droht. Aaron Brocklehurst traf.

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Schlimme Szene: EHC-Angreifer Matt Dzieduszycki (l.) verlässt das Eis, Kölns Marcel Ohmann (M.) hatte ihn nach Ansicht der Schiedsrichter getreten, wird des Spiels verwiesen. Die Haie allerdings gewannen das harte Spiel (r. Tyler Haskins mit Kölns Marcel Müller) mit 2:1 nach Verlängerung.

Quelle: Photowerk/cp24

52 Minuten waren gespielt, da geriet das umkämpfte und von den Haien öfter über den Grenzen des Erlaubten geführte Spiel aus den Fugen. In der Ecke wurde schon gerauft, die Schiedsrichter ließen weiterspielen. Dann lag Dzieduszycki am Boden. Kölns Marcel Ohmann trat nach dem Wolfsburger. Schlimme Schmerzen waren in Dzieduszyckis Gesicht ablesbar, er musste ins Krankenhaus (siehe Bericht), könnte länger ausfallen. Wegen Schlittschuhtritts bekam Ohmann sofort eine Matchstrafe. Die könnte lang werden.

Wolfsburg nutzte die dazugehörige Überzahl zum Ausgleich. Brocklehurst beendete seine Durststrecke ohne Tor, hatte endlich mal Glück von der blauen Linie. Doch Glück hatte der EHC ansonsten nicht. Die Haie, die das 1:0 erzielt hatten, als Wolfsburg einmal nicht aufgepasst hatte, gewannen noch zwei Punkte in der Verlängerung, dem EHC blieb einer. Bitterer war, dass Robbie Bina nach einem Check gegen Yared Hagos eine Spieldauerstrafe kassierte, die noch eine Sperre nach sich ziehen kann. Und bitter war auch: Gegen die Haie, die nicht nur hart, sondern auch sehr gut spielten, war Wolfsburg auf Augenhöhe. Nur: An einem seit Wochen bestehenden Problem hatte sich nichts geändert. Sowohl im Powerplay als auch bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis fehlen Entschlossenheit (oft) und Glück (manchmal). So traf Gerrit Fauser (40.) mal wieder den Pfosten.

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