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Diesel-Ersatz? Alle müssen ran!

Eishockey Diesel-Ersatz? Alle müssen ran!

Matt Dzieduszycki wird dem EHC mit seiner Schulter-Luxation lange fehlen, mindestens bis in den Februar 2014 hinein. Ersatz will Wolfsburgs Eishockey-Erstligist frühestens in drei Wochen präsentieren, wenn Manager Charly Fliegauf zur Sichtung in die USA fliegt. Wer den Diesel bis dahin ersetzt? Ganz einfach: alle zusammen!

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Geschlossenheit gefordert: Der EHC muss den Ausfall von Matt Dzieduszycki als Team auffangen.

Das ist die Forderung von EHC-Trainer Pavel Gross vor dem Heimspiel morgen (19.30 Uhr) gegen die Straubing Tigers. Der Coach sagt: „Nicht einer muss Diesels Rolle jetzt ausfüllen, sondern alle gemeinsam müssen fünf bis zehn Prozent mehr Gas geben.“ Ähnliches ließ er seine Mannschaft auch schon nach dem Kreuz- bandriss von Greg Moore zu Saisonbeginn wissen. Und bis Brent Aubin als Ersatz kam, zeigte das Team, dass es personelle Rückschläge über eine gewisse Zeit wegstecken kann.

Sieben Tore und sieben Assists standen für den 33-jährigen Kanadier schon zu Buche, Wohl und Wehe hingen beim EHC stark von der Form des Torjägers ab. Jetzt müssen die anderen treffen. Das weiß auch Sturm-Routinier Norm Milley: „Dieser Verlust wiegt unglaublich schwer, wir müssen jetzt als Mannschaft mehr machen.“

Weil es zuletzt offensiv gewaltig hakte - nur drei Treffer am Wochenende in Mannheim und Köln, nur vier an dem davor -, legte Gross im Training gestern einen größeren Wert auf Abschlüsse. „Mit vier und drei Toren ist es schwer, zu gewinnen.“

Gegen Straubing ist Förderlizenzspieler Marc Schaub dabei, weil Robbie Bina gesperrt ist. Gross stichelt sein Team an, hofft morgen auf Offensiv-Power: „Es ist immer die Frage, wer es mehr will: die Verteidiger des Gegners oder unsere Stürmer.“

hot/syb

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