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Diesel-Comeback nicht vor Februar

Eishockey Diesel-Comeback nicht vor Februar

Jetzt ist es raus. Und es ist schlimm. Gestern gab Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg die Diagnose für seinen Top-Torjäger Matt Dzieduszycki bekannt: Schulterluxation. Heißt: ausgekugelte, Schulter. „Der Diesel wird mehrere Monate ausfallen“, so der EHC. Vor Februar ist mit einem Comeback nicht zu rechnen. Die linke Schulter wird operiert, die Verletzung ist zu massiv.

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Am Boden zerstört: EHC-Angreifer Matt Dzieduszycki (kl. Bild und liegend) erlitt im Kampf mit Kölns Marcel Ohmann eine Schulterluxation, wird mehrere Monate fehlen.

Quelle: Imago 14822955

„Wir hatten lange darauf gehofft, dass es auf konservativem Weg geht“, so EHC-Manager Charly Fliegauf. Nach letzten Untersuchungen am späten Montagabend stand fest: Es muss operiert werden, denn das Knorpelgewebe um die Gelenkpfanne ist auch lädiert (Labrum-Abriss).

Die zu erwartende Ausfall-Länge beziffert der EHC nicht, weil sie auch von OP-, Heilungs- und Reha-Verlauf abhängt. Üblicherweise dauert es bis zu einem Comeback aber drei Monate. Mindestens. „Der Diesel ist natürlich geknickt“, berichtet Fliegauf. „Es ist eine Verletzung schwereren Grades.“ Selbst das Saison-Aus für den Angreifer kann nicht ausgeschlossen werden.

Dzieduszycki hatte sich am Sonntag im Spiel gegen Köln (1:2 n. V.) nach einem heftigen Gerangel mit Kölns Marcel Ohmann verletzt. Der Kölner bekam zwei Spiele Sperre für einen Schlittschuhtritt, den er ausführte, als der Wolfsburger schon verletzt am Boden lag. Ob die Verletzung aus Diesels Sturz oder von einem Stockcheck in der Szene herrührte, ist offen.

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