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Die VW-Krise: Ein Schock für uns

WAZ-Eishockey-Serie Die VW-Krise: Ein Schock für uns

Seit 2007 spielt er für die Grizzlys, ist inzwischen dienstältester Profi des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten und hat auch für die kommende Saison noch einen Vertrag. In der WAZ blickt Christoph Höhenleitner noch einmal auf die abgelaufene Spielzeit und die Vizemeisterschaft zurück.

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In der WAZ blickt Christoph Höhenleitner noch einmal auf die abgelaufene Spielzeit und die Vizemeisterschaft zurück.

Quelle: imago sportfotodienst

„Das war natürlich ein Schock, gar keine Frage. Mit so etwas hätte ich nie gerechnet - die VW-Krise hat uns im ersten Moment ganz schön getroffen. Natürlich habe ich mir Sorgen gemacht. Allerdings nicht unbedingt um mich, sondern um den Verein, der mir in den ganzen Jahren sehr ans Herz gewachsen ist. Ich fühle mich inzwischen als mehr als nur ein halber Wolfsburger. Vereinswechsel gehören in unserem Geschäft dazu und es ist nicht alltäglich, dass Spieler wie der Sebastian Furchner oder ich solange bei einem Klub spielen.

Sorgen gemacht habe ich mir um die Mitarbeiter des Vereins und um die normalen VW-Arbeitnehmer. Man wusste ja gar nicht, welche Wellen das Thema noch schlagen würde - die Berichte in den Medien waren ja nicht positiv. Wie gesagt, das hat uns schon beschäftigt. Doch auf dem Eis hat man uns das nicht angemerkt.

Auch nicht, als sich die Verlängerung des Sponsoring-Vertrages immer weiter in die Länge gezogen hat. Sicher war das auch mal ein Thema in der Kabine oder einige der Jungs kamen zu uns langjährigen Grizzlys und fragten nach unserer Meinung. Manager Charly Fliegauf und Geschäftsführer Bernd Rumpel haben uns auf dem Laufenden gehalten.

Doch wir wussten, wir hatten keinen Einfluss und wollten nur gutes Eishockey spielen. Ich muss aber ganz klar sagen, dass mir durch die Entscheidung von VW für das Eishockey ein großer Stein vom Herzen gefallen ist. Ein Aus hätte mich sehr, sehr traurig gemacht. Dass wir in dieser Zeit neun Spiele am Stück gewannen, war bestimmt nicht der Grund - es hat aber sicher auch nicht geschadet und war einfach gutes Timing...“

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