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Deutschland mit WM-Traumstart - Fauser dabei!

2:1-Sieg gegen die USA Deutschland mit WM-Traumstart - Fauser dabei!

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat gestern einen Traumstart ins WM-Turnier erwischt. Vor 18.700 Zuschauern in der ausverkauften Kölner Lanxess-Arena gewann das DEB-Team mit 2:1 (1:0, 0:0, 1:1) gegen die USA- mit Stürmer Gerrit Fauser von Vizemeister Grizzlys Wolfsburg. Klub-Kamerad Felix Brückmann ist noch nicht nominiert, muss um seine WM-Chance weiter bangen.

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Aus dem Weg! Grizzly Gerrit Fauser (l.) landete mit dem DEB-Team einen WM-Traumstart - 2:1 gegen die USA.

Quelle: Imago osnapix / Duckwitz

Wolfsburg/Köln. Fauser konnte in der Nacht vor dem Spiel schon ruhig schlafen - abgesehen von möglicher Aufregung wegen des nahenden Auftaktes. Denn in der Nacht zu gestern wusste Fauser schon, dass er spielen wird. Bundestrainer Marco Sturm hatte die notwendigen 15 Feldspieler am Tag vor dem ersten Spiel nominiert - und da war der Wolfsburger schon dabei. Gestern schraubte der Coach das Kontingent dann auf 19 Feldspieler hoch. Kapitän Christian Ehrhoff ist verletzt, Verteidiger Sinan Akdag und Stürmer David Wolf (beide Mannheim) sind noch nicht benannt - möglicherweise Platzhalter für Spieler, die aus der NHL noch kommen könnten, etwa Abwehrspieler Korbinian Holzer (Anaheim Ducks) oder Angreifer Leon Draisaitl (Edmonton Oilers). Platzhalter könnte auch Brückmann sein. Thomas Greiss (New York Islanders), der gestern überragend hielt, ist gesetzt, Danny aus den Birken (München) als Nummer 2 nominiert. Kommt Philipp Grubauer (Washington) in den nächsten Tagen noch dazu, würde Brückmann WM-Tourist bleiben.

Noch hilft er dem deutschen Team in der Vorbereitung. Und die hat gepasst. Gegen die erwartet spielstarke USA verkaufte sich das DEB-Team prächtig, musste zwar viel Druck aushalten, hatte aber auch gute Chancen. Fauser spielte in Unterzahl viel, sorgte mit seiner Reihe für viel Entlastung. Matthias Plachta (Mannheim), vor allem aber Marcus Kink (Mannheim) und Yanic Seidenberg (München) waren seine Nebenleute.

NHL-Spieler Tobias Rieder (Arizona Coyotes) hatte Deutschland in Führung gebracht, den US-Ausgleich durch dessen Klubkamerad Connor Murphy (51.) konterte Patrick Hager (54.) von den Kölner Haien. Die Halle stand Kopf - und kochte als der perfekte Start feststand. „Wir wollen natürlich die Leistung der letzten WM bestätigen und als eine der ersten vier Mannschaften in unserer Gruppe in das Viertelfinale einziehen“, hatte sich Fauser im Vorfeld gewünscht. Jetzt ist es machbar. Sechs Vorrundenpartien warten noch.

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