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Desolate Grizzlys blamieren sich mit 1:6 in Pardubice

Eishockey – Champions League Desolate Grizzlys blamieren sich mit 1:6 in Pardubice

Pardubice. Wir wollen in die K.o.-Runde - das war der einhellige Tenor bei den Grizzlys Wolfsburg nach dem 6:0 am Sonntag gegen Dynamo Pardubice gewesen. Zu erkennen war das am Mittwoch im Rückspiel beim tschechischen Eishockey-Erstligisten aber nicht. Schlappe Grizzlys gingen mit 1:6 (0:1, 0:2, 1:3) ein.

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Das war gar nichts: Die Grizzlys (r. Tyler Haskins) gingen am Mittwoch mit 1:6 in Pardubice (rote Trikots) unter, müssen zum Weiterkommen nun in Göteborg gewinnen.

Quelle: cp24

Sie haben aber dennoch weiterhin die Chance, die Gruppenphase zu überstehen, müssen dafür am Freitag (20 Uhr) in Göteborg irgendwie siegen. Matchwinner mit zwei Treffern war Ex-Grizzlys-Verteidiger Nick Schaus. Wolfsburgs Ehrentor vor 2100 Zuschauern schoss Kris Foucault.

Coach Pavel Gross hatte seine Schützlinge gewarnt: Pardubice würde sich anders präsentieren als in Wolfsburg. Das muss den Profis des deutschen Vizemeisters klar gewesen sein. Und wenn nicht - schon nach wenigen Minuten war es deutlich. Pardubice war aggressiv, druckvoll, entschlossen.

Und die Grizzlys? Sie wirkten gehemmt, fahrig, teils lässig. Wie Mark Voakes, der Schaus beim 1:0 gewähren ließ. Immerhin: Die Gäste hatten noch Chancen. Alexander Weiß schoss freistehend Pardubices Torwart Martin Ruzicka an, Foucault machte es nicht besser. Doch Wolfsburg kam nie in Schwung. In Überzahl lief gar nichts, das Passpiel war ungenau, die Laufwege schienen nicht zu stimmen.

Im zweiten Drittel wurde es, man glaubt es kaum, eher schlechter. Pardubice erhöhte letztlich verdient, die Treffer fielen dennoch zu billig. Beim zweiten Tor wurde Michal Barta erst nicht genug gestört, dann konnte er Felix Brückmann im kurzen Eck zu einfach überwinden. Das 3:0 kurz vor der zweiten Pause war von Dynamo-Star Petr Sykora für Schaus perfekt aufgelegt. Die Grizzlys hatten sich dabei auskontern lassen.

Im Schlussdrittel war bei den Gästen die Luft raus, sie mussten sogar kurz befürchten, dass ihnen in Göteborg nur noch ein glatter Sieg helfen würde (siehe Bericht). Foucault gelang das Ehrentor, Barta allerdings erhöhte kurz darauf mit einem weiteren haltbaren Treffer. Wolfsburg hatte einen gebrauchten Tag erwischt - der Auftritt war peinlich, kaum ein Akteur hatte Normalform. Kapitän Tyler Haskins selbstkritisch: „Wir haben nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten.“

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